BZA-Lehrlinge lassen Roboter Propeller montieren

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Die Besucher schauen zu, der Roboter macht die Arbeit. (Bild: PD)

Die Besucher schauen zu, der Roboter macht die Arbeit. (Bild: PD)

Arbon Robotik, Lasersintern und 3D-Druck – das digitale Zeitalter hat in den industriell-handwerklichen Berufen längst Einzug gehalten. So werden auch im Robotiklabor des Bildungszentrums Arbon (BZA) die angehenden Konstrukteure und Polymechaniker mit den ausbildungsrelevanten Technologien vertraut gemacht. Und sie realisieren dort auch eigene Projekte.

Montage-Roboter programmiert

Während eines Semesters beschäftigten sich neun Lernende des vierten Lehrjahrs mit dem Thema Robotikmontage. Unter Anleitung von Niklaus Vogel waren zwei Aufträge zu bewältigen: Industrieroboter sollten lasergesinterte Teile einer Pfeffermühle zusammenbauen und bei einer Drohne die Propeller montieren, deren Funktionsfähigkeit testen sowie das Ganze am Ende verpacken. Um diese Aufgabenstellung erfolgreich meistern zu können, mussten die Gruppen vor allem auf dem Gebiet des Vorrichtungsbaus und der Programmierung ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Dass den Lernenden diese Herausforderung nicht nur viel Einsatz abverlangte, sondern auch Spass gemacht hat, war an der Präsentation im Bildungszentrum Arbon unübersehbar.

Im Beisein ihrer Berufsbildner, Projektgöttis, Eltern und Angehörigen erklärten sie die einzelnen Projektschritte und liessen ihre Erfahrungen während des Arbeitsprozesses nochmals Revue passieren. Den Höhepunkt bildete die Vorführung im Robotiklabor. Hier konnten die Gäste live mitverfolgen, wie die von den Lernenden in monatelanger Arbeit programmierten Industrieroboter aktiv wurden und ihre Montageaufgaben erfolgreich erledigten. (red)