BUSSNANG: Ins Pfarrhaus kehrt Leben ein

Die Suche nach einem neuen Pfarrer für die Evangelische Kirchgemeinde war erfolgreich. Jann Flütsch übernimmt das Amt.

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Jann Flütsch, der neue Pfarraspirant von Evangelisch-Bussnang, plaudert nach der Versammlung mit den Kirchbürgern. (Bild: Rudolf Steiner)

Jann Flütsch, der neue Pfarraspirant von Evangelisch-Bussnang, plaudert nach der Versammlung mit den Kirchbürgern. (Bild: Rudolf Steiner)

Jung ist er, der neue Seelsorger von Evangelisch-Bussnang. Jann Flütsch heisst der 34-jährige Pfarraspirant, er wird im kommenden Sommer mit seiner Frau und seinen zwei Kindern ins Pfarrhaus einziehen und seine Stelle antreten. Präsidentin Stefanie Stuckert konnte den 67 anwesenden Kirchbürgern die gute Nachricht über die erfolgreiche Suche nach einem Nachfolger für Pfarrer Lo Sardo an der Versammlung vom Donnerstagabend in der Kirche überbringen.

Nachdem sie auf den Pfarraspiranten aufmerksam gemacht worden sei, habe sie ihn kontaktiert und ihm von der freien Stelle in Bussnang erzählt, sagt Stuckert. Flütsch habe sich daraufhin sofort beworben und die Pfarrwahlkommission gab grünes Licht. Derzeit arbeitet Flütsch noch als Pfarrvikar in der Zürcher Kirchgemeinde Flaachtal. Am 1. August wird er sein Amt in Bussnang antreten und an der Versammlung im November soll dann die Wahl stattfinden. Fertig ausgebildet ist Jann Flütsch noch nicht. Die Ausbildung zum Pfarrer ist seine zweite, zuvor war der Bündner als Hotelier tätig. Definitiv als Pfarrer angestellt werden könne er erst nach seiner Ordination und offiziellen Wahl in einem Jahr, erklärt Stuckert. Jann Flütsch war an der Versammlung anwesend, stellte sich vor und beantwortete Fragen.

Zustimmung zur Sanierung der Audioanlage

Zum Kredit von 29000 Franken für die Sanierung der Audioanlage sagten die Stimmberechtigten nach kurzer Diskussion einstimmig ja, obwohl die Anlage erst vor fünf Jahren saniert worden ist. Damals sei vor allem auf die Sprachübertragung wert gelegt worden. Für Anlässe mit Musik musste teures Material zugemietet werden. Nach der Sanierung würden diese Kosten wegfallen, erklärt die Präsidentin.

Kirchenpfleger Erwin Greminger präsentierte das Budget fürs kommende Jahr mit einem Aufwand von 713000, einem Ertrag von 623000 und einem dar­aus resultierenden Defizit von 89000 Franken. Das Budget und den gleichbleibenden Steuerfuss von 18 Prozent bewilligten die Kirchbürger einstimmig.

Rudolf Steiner

weinfelden@thurgauerzeitung.ch