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Burkhardt-Haus: Verein «befremdet»

Arbon Der Verein Haus Max Burkhardt hat sich an einer aus- serordentlichen Mitgliederversammlung mit dem Antrag des Stadtrates auseinandergesetzt, die Liegenschaft Sonnenblume sei zu verkaufen, somit keinen Baurechtsvertrag abzuschliessen. Darauf reagiert die Versammlung mit Befremden. Die Stadt habe seinerzeit das Legat der Familie Burkhardt entgegengenommen und sei damit in den Besitz eines wertvollen Kulturguts gekommen. «Verpflichtet hat sie sich so, im Sinne der Kulturpflege das Künstlerhaus zu schützen, der Öffentlichkeit bekannt zu machen und kulturellen Zwecken zuzuführen.»

Der vorgeschlagene Verkauf negiere diesen Zweck. Der Verein habe ein Trägerschaftsmodell formuliert, das der Bedeutung des Hauses und der Verpflichtung für dieses Juwel gerecht wird. Mittels Querfinanzierung würde die Aufgabe bewältigt und die Stadt finanziell entlastet. Dies bedinge, dass die Stadt das Haus im Baurecht ab- und einer Stiftung übergibt. Ein Verkauf würde das ursprüngliche Anliegen desavouieren, eine Zweckentfremdung breiten Widerstand hervorrufen. Immerhin habe im September 2016 das Parlament bereits der Lösung Baurechtsvertrag den Vorzug gegeben.

Die zu gründende Stiftung Haus Max Burkhardt wird gemäss Vorschlag des Vereins als Trägerschaft ausgebildet und übernimmt sowohl inhaltlich wie finanziell die volle Verantwortung. Es gebe keinen Grund, am Stiftungsmodell zu zweifeln und damit mögliche Sponsoren abzuschrecken. (red)

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