Bunker als Festhütte: Betonwand wird zerfräst

STEINACH. Der Seepavillon Weidenhof mit anschliessendem Bunker soll ab dem Frühling für Feiern genutzt werden. Zur Renovation gehört das Durchtrennen einer 1,2 Meter dicken Betonwand.

Jolanda Riedener
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Gemeindepräsident Roland Brändli (links) und Architekt Alex Buob haben die Maschine in Betrieb gesetzt. (Bild: Jolanda Riedener)

Gemeindepräsident Roland Brändli (links) und Architekt Alex Buob haben die Maschine in Betrieb gesetzt. (Bild: Jolanda Riedener)

Der Seepavillon Weidenhof mit anschliessendem Bunker soll ab dem Frühling für Feiern genutzt werden. Zur Renovation gehört das Durchtrennen einer 1,2 Meter dicken Betonwand.

Zwölf Tonnen Beton abtragen

Um die beiden 15 Quadratmeter grossen Räume miteinander zu verbinden, muss ein Durchgang in den Bunker gefräst werden. Schliesslich wird der Pavillon mit dem Bunker durch einen Glasgang verbunden. «Die Wände des Bunkers bestehen aus reinem Beton», sagt Architekt Alex Buob. Der geringe Eisenanteil des Materials vereinfache die Arbeit ein wenig. Die ersten Löcher sind bereits in die Wand gebohrt worden, mit Hilfe eines Diamantseils wird der Durchgang schliesslich in zwölf Betonblöcke geschnitten.

Ruhige Feiern bis 22 Uhr

Der Steinacher Gemeindepräsident Roland Brändli rechnet Ende April mit der Inbetriebnahme: «Für ruhige Anlässe, beispielsweise eine zivile Trauung, ist die Lokalität ideal.» Das Areal wird ab 22 Uhr geschlossen.