Bund zahlt an deutsche Projekte

Die Beiträge für das Agglomerationsprogramm würden aus dem 20,8 Milliarden Franken schweren Infrastruktur-Fonds des Bundes getätigt. Die besondere Situation mit der Landesgrenze führt dazu, dass die Schweiz Gelder für deutsche Projekte sprechen könnte.

Merken
Drucken
Teilen

Die Beiträge für das Agglomerationsprogramm würden aus dem 20,8 Milliarden Franken schweren Infrastruktur-Fonds des Bundes getätigt. Die besondere Situation mit der Landesgrenze führt dazu, dass die Schweiz Gelder für deutsche Projekte sprechen könnte. Für diese Massnahmen müsse dann jedoch der Nutzen für den Schweizer Teil der Agglomeration ausgewiesen sein, erklärte Planer Beat Rey. Man sei sich bewusst, dass einiges vielleicht nicht vom Bund mitfinanziert werden wird, weil dies nicht der Fall sei, ergänzte Planer Markus Dauwalder.

Netzle und Werner betonten beide, dass es nicht vordringliches Ziel des Aggloprogramms sei, nach gefüllten Geld-Töpfen zu schielen und möglichst viele Subventionen zu erhalten, sondern eine gemeinsame, sinnvolle, grenzüberschreitende Planung zu machen. (ubr)