BÜRGLEN: Zwei Varianten für den Werkhof

Dank eines Gewinns von rund 90000 Franken hat die Nettoverschuldung der Gemeinde abgenommen. Zufrieden ist Gemeindepräsident Erich Baumann deswegen aber noch nicht.

Drucken
Teilen
Gemeindepräsident Erich Baumann führt durch die Versammlung. (Bild: Hannelore Bruderer)

Gemeindepräsident Erich Baumann führt durch die Versammlung. (Bild: Hannelore Bruderer)

Zur Rechnung 2016 der Gemeinde Bürglen gab es am Montagabend keine Wortmeldungen, nur ein einstimmiges Ja. Bürglen schliesst das vergangene Jahr mit einem Plus von rund 90 000 Franken ab. Durch das gute Resultat geht die Nettoverschuldung pro Kopf um rund 70 Franken zurück (siehe Kasten).

Weniger Kosten für die Sanierung der Wilerstrasse

Gegen die Rechnung 2016 hatten die 90 anwesenden Stimmberechtigten keine Einwände. Sie genehmigten die Gemeinderechnung sowie die Rechnungen der Werke und die Gewinnüberweisung ins Eigenkapital einstimmig und diskussionslos.

Weiter informierte die Gemeindebehörde über drei Investitionsabrechnungen. Einen Drittel tiefer als erwartet sind die Kosten für die zweite Etappe der Sanierung Wilerstrasse von Istighofen nach Moos ausgefallen. Die Sanierung kostet rund 700000 Franken. Gemeinderat Hans-Jürg Amrhein erklärte, dass dies auf eine sehr günstige Arbeitsvergabe zurückzuführen sei. Zudem hätten neue Berechnungen gezeigt, dass Versorgungsleitungen mit einer geringeren Dimension eingesetzt werden konnten, was zu einer Preisreduktion führte. Ein Fünftel höher als veranschlagt fiel dafür der Ersatz der Steuerung für die Wasserversorgung aus. Sie kostet gut 60000 Franken.

Gemeindepräsident Erich Baumann informierte an der Versammlung ausserdem, dass in Sachen Neugestaltung Werkhof zwei Varianten geprüft werden. Darunter befinde sich eine mit Militärbelegung und Vereinssaal und eine ohne diese Elemente.

Hannelore Bruderer

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

Aktuelle Nachrichten