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BÜRGLEN: Wünsche für die Zukunft

Die Politische Gemeinde überarbeitet ihr Alterskonzept. Am Samstag sammelten sie dazu im Rahmen der «Impuls-Werkstatt 50 plus» Ideen aus der Bevölkerung.
Monika Wick
25 Personen aus der Gemeinde Bürglen diskutierten intensiv über Angebote für Senioren. (Bild: Monika Wick)

25 Personen aus der Gemeinde Bürglen diskutierten intensiv über Angebote für Senioren. (Bild: Monika Wick)

Monika Wick

weinfelden

@thurgauerzeitung.ch

«In der Schweiz leben momentan 1600 Menschen, die über 100 Jahre alt sind», sagte Christian Griess während seines kurzen Impulsreferates. Der Bereichsleiter Gemeinwesenarbeit und Soziales der Pro Senectute Thurgau gestaltete den Auftakt zur «Impuls-Werkstatt 50 plus», zu der die Gemeinde Bürglen am Samstagvormittag ins Sun-Dance eingeladen hatte. «Was passiert, wenn Menschen immer älter werden?», sinnierte er.

Anhand der verschiedenen Lebensmodelle der hundertjährigen Helmut Schmidt, Edythe Kirchmeier und Hans Erni zeigte Christian Griess auf, dass Senioren bis ins hohe Alter voller ­Tatendrang stecken. Dieser Tatsache sind sich auch die Verantwortlichen der Politischen Gemeinde Bürglen bewusst und planen deswegen die Überarbeitung ihres Alterskonzeptes. «Ziel der Veranstaltung ist es, Impulse von den Teilnehmenden zu sammeln», sagte die federführende Gemeinderätin Barbara Keller Foletti. «Eine definitive Festlegung von konkreten Massnahmen wird es heute nicht geben.»

Fünf Themen für die Diskussion

An fünf runden Tischen diskutierten die 25 Personen, welche sich im Vorfeld des Anlasses zu einer Mitarbeit bereiterklärt hatten, zu den Themen wie Begegnung der Generationen, Integration und Migration, Sicherheit und Mobilität oder Gesundheit. Zusammen mit den sogenannten Tischgastgebern erörterten sie, inwieweit Bürglen für die Zukunft gerüstet ist und wo noch Entwicklungsbedarf herrscht.

Mitunter wurde so leidenschaftlich diskutiert, dass sogar die Klangschale, die zum Wechseln des Tisches aufforderte, überhört wurde. Zum Ende der Diskussionsrunden waren die Plakate mit Stichworten übersät. Es zeigte sich, dass alle Teilnehmer Begegnungsstätten und Kontakte zu Mitmenschen als wichtig empfinden. «Die Alterskommission wird die Ergebnisse der Impuls-Werkstatt sowie den Fragebogen sichten und bearbeiten», sagte Barbara Keller Foletti. «Die Schlussfolgerungen werden zu gegebener Zeit in der Presse ­publiziert», fügte sie hinzu. Gemeindepräsident Erich Baumann stellte fest: «Ich sehe, dass wir mit dem Altersforum auf dem richtigen Weg sind, wir müssen es nur pflegen und optimieren.»

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