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BÜRGLEN: Stahlkolosse haben viele Fans

Das zweite Panzertreffen entpuppte sich als Publikumsmagnet. Die militärischen Fahrzeuge lockten am verlängerten Wochenende Tausende Besucher ins Kieswerk der Strabag.
Monika Wick
Mit lautem Getöse fahren die Panzer durch die Kiesgrube in Bürglen. Mit dabei sind kleine und grosse Fahrgäste. (Bild: Andrea Stalder)

Mit lautem Getöse fahren die Panzer durch die Kiesgrube in Bürglen. Mit dabei sind kleine und grosse Fahrgäste. (Bild: Andrea Stalder)

Monika Wick

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

Lediglich eine Woche nach dem Alpenlandfestival lockte über das verlängerte Wochenende ein weiterer Anlass Tausende Besucher nach Bürglen. Während beim Alpenlandfestival Musiker das Publikum verzückten, standen beim 2. Panzertreffen eiserne Kolosse im Mittelpunkt. Sehr zur Freude des Publikums drehten mehrere Panzer im Kieswerk der Strabag ihre Runden. Umhüllt von einer riesigen Staubwolke durchquerten die Fahrzeuge einen zwei Kilometer langen, unwegsamen Parcours und stellten ihre Geländetauglichkeit unter Beweis. Dabei wurde die Strecke gesäumt von vielen Schaulustigen und Fotografen, die versuchten, das perfekte Bild der begehrten Objekte zu schiessen.

Dass der Wunsch, einmal in einem Panzer mitzufahren, gross war, belegte die lange Warteschlange, die sich vor dem Eingang zum Parcours gebildet hatte. Kaum kamen die Panzer zum Stillstand, kletterten die Fahrgäste durch Luken oder Heckklappen ins Innere und winkten den weniger Mutigen zu.

In den Anlass flossen keine Bundesgelder

Ermöglicht wurde das Erlebnis von Heinz Nater. Der Organisator des Panzertreffens sass am Steuer eines Schützenpanzers. «Die Fahrzeuge sind Leihgaben der Zentralstelle für historisches Armeematerial», erklärte er und fügte hinzu, dass entgegen der landläufigen Meinung für den Anlass keine Bundesgelder verwendet würden. «Sämtliche Kosten für Wartung, Reparaturen, Transport oder Treibstoff liegen bei den Sammlern.»

Eine weitere Meinung, die sich nicht bewahrheitete, war die, dass sich mehrheitlich Männer für die Fahrzeuge der mechanisierten Truppen begeistern. Unter den Besuchern tummelten sich zahlreiche Frauen, die sich neben den Panzern an den Oldtimern im angrenzenden Camp erfreuten. Hier trafen sich Militärfahrzeug-Fans aus der Schweiz, Österreich und Deutschland mit Gleichgesinnten, fachsimpelten über die Technik oder genossen das Beisammensein. «In Deutschland herrscht eine antimilitärische Stimmung. Daher kommen wir gerne in die Schweiz zu solchen Treffen. Hier ist alles entspannter», stellte Matthias Eger fest, der mit seiner Familie aus Rottweil angereist war. «Meine Leidenschaft für alte Militärfahrzeuge bedeutet nicht, dass ich Kriege befürworte, mich fasziniert lediglich deren Technik», erklärte seine Frau Annette.

Die Anhänger des Panzertreffens dürfen sich freuen. Laut Heinz Nater findet der Anlass in zwei Jahren eine Fortsetzung. «Ohne die 150 freiwilligen Helfer und die Unterstützung von Alexander Frigoli von der Strabag wäre das aber nicht möglich.»

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