Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BÜRGLEN: Musikstars an Bord

Die «Wasserflöh» aus Moos feiern nächsten Freitag die Taufe ihres neusten Werkes. Auch in diesem Jahr sind die Mitglieder beim Mammut-Flossrennen dabei.
Hannelore Bruderer
Das Motto der «Wasserflöh» lautet in diesem Jahr «Musigg i dä Schwiiz». (Bild: Hannelore Bruderer)

Das Motto der «Wasserflöh» lautet in diesem Jahr «Musigg i dä Schwiiz». (Bild: Hannelore Bruderer)

Hannelore Bruderer

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

Erfolge konnten die Flösser des Flossclubs Wasserflöh aus Moos schon viele feiern: Vergangenes Jahr gewannen sie das Mammut-Flossrennen mit ihrem Sujet «Gian + Giachen im Unterland» und mit ihrem Floss mit den drei schweigenden Appenzellern hatten sie sogar einen Gastauftritt am «Nabada» im deutschen Ulm. Hinter diesen Erfolgen stehen jeweils gute Ideen, kreative Umsetzungen und viele, viele Arbeitsstunden.

Verbesserungen eingeplant

In den vergangenen Monaten stellten sich die Flösser einer zusätzlichen Herausforderung – sie fertigten einen komplett neuen Unterbau für ihr zweiteiliges Floss. Die Zuschauer bewundern zwar die Aufbauten, der Unterbau ist aber die Basis, damit das Floss überhaupt fährt und manövrierbar ist. «Der Unterbau, mit dem wir letztes Jahr noch zum Sieg gefahren sind, ist um die fünfundzwanzig Jahre alt und hat schon viel mitgemacht», sagt Sacha Thür, Vizepräsident der «Wasserflöh». Deshalb, aber auch weil ein neuer Unterbau Chancen zu Verbesserungen eröffnet, haben sich die Flösser nach dem letzten Rennen entschieden, das Projekt anzupacken. Über 300 Stunden Fronarbeit haben sie von Oktober bis Februar dafür aufgewendet. Zu stemmen hatten die Flösser nicht nur die Neukonstruktion, sondern auch deren Finanzierung. Allein der Materialwert liege für die zwei je 8,5 Meter langen Unterbauten bei insgesamt rund 11000 Franken, sagt Thür. Da auf den Flossen der Originalitätsklasse am Mammut-Flossrennen keine Werbung stehen dürfe, sei es auch nicht einfach, Sponsoren zu finden. «Wir sind deshalb sehr froh, dass uns die Metallbaufirma Kernen aus Buhwil, bei der wir das Material eingekauft haben, grosszügig unterstützt hat.»

Fünf neue Mitglieder

Zur weiteren Finanzierung hat jedes Mitglied zusätzlich zum jährlichen Mitgliederbeitrag mindestens 300 Franken beigesteuert. «Wir hoffen, dass wir an der Flosstaufe mit unserer Festwirtschaft noch einen weiteren Zustupf erwirtschaften können», sagt Thür. Die Clubmitglieder sind zuversichtlich, dass sie der neue Unterbau sicher durch die nächsten 20 Jahre tragen wird. Um den Fortbestand des Clubs macht sich Thür keine Sorgen. Im letzten Jahr seien wieder fünf neue Mitglieder im Alter von anfangs zwanzig zu den Flössern gestossen. Sie wurden auch gleich mit der Umsetzung der aufwendigen Aufbauten eines Flossteils betraut. Das Motto in diesem Jahr lautet «Musigg i dä Schwiiz». Herzstück ist ein grosser, sich drehender Plattenspieler. Auf einer Bühne werden Schweizer Musikgrössen wie Hazy Osterwald, Bligg, Gölä, Paola und Beatrice Egli zu sehen sein.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.