Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

BÜRGLEN: Mehr Raum fürs Wasser

Ein neues Auffangbecken soll Überflutungen der Äcker südlich von Opfershofen verhindern. Kürzlich wurde es erstellt.
Der neue Sandfang befindet sich an der Krummbachstrasse zwischen Bürglen und Opfershofen. (Bild: PD)

Der neue Sandfang befindet sich an der Krummbachstrasse zwischen Bürglen und Opfershofen. (Bild: PD)

Die Pläne sind schon zwölf Jahre alt. Nun wurden sie umgesetzt. Der Vorfluter, der zum Giessen führt, wurde Ende vergangenen Jahres mit einem Sandfang ausgestatten. Da die Landeigentümer nicht sofort bereit waren, einen Teil ihres Bodens abzutreten, verzögerte sich das Projekt, wie Bürglens Gemeindepräsident Erich Baumann sagt.

Nach den Sommerferien ist mit dem Aushub begonnen worden. In den Vorfluter gelangt das Wasser aus den Drainagen, die unter dem umliegenden Kulturland durchführen. «Der Vorfluter wie auch die anderen Fliessgewässer in diesem ganzen Bereich haben nur ein sehr geringes Gefälle», erklärt Erich Baumann. Staut sich entlang der Fliessrinne mitgeführtes Erdreich, so führt das zu einem schnelleren Bewuchs, der wiederum den Durchfluss reduziert. Bei starken Regenfällen kann der Bach die Wassermenge nicht schnell genug abtransportieren und es kommt zu Überschwemmungen.

Einfach und kostengünstiger, als die Fliessrinne regelmässig auszubaggern, ist das Anlegen eines Sandfanges im oberen Teil des Gewässers. Das hier gesammelte Material muss zwar auch alle zwei bis drei Jahre entfernt werden, dies geschieht aber punktuell und belastet die Natur weniger. Deshalb sei beim Anlegen des Sandfangs auch auf eine leichte Zugänglichkeit mit schwerem Gerät geachtet worden, erklärt der Gemeindepräsident.

Weniger Pflanzen für besseren Durchfluss

An einigen Stellen beim Sandfang sind Stauden gepflanzt worden. Deren Schattenwurf soll den Bewuchs im Becken verlangsamen. Ein Rechen verhindert zudem, dass grössere Teile wie zum Beispiel Äste den Vorfluter verstopfen können. Der Gemeindepräsident schätzt, dass das Kostendach von 46000 Franken unterschritten werden kann. In Abzug gebracht werden später auch die Beiträge, die Bund und Kanton für Hochwasserschutzmassnahmen ausrichten.

Fachpersonen der kantonalen Jagd- und Fischereiverwaltung bestimmten den Zeitpunkt der Bauarbeiten im Spätherbst, damit der Eingriff für Fische und Kleinstlebewesen schonend vorgenommen werden konnte.

Hannelore Bruderer

weinfelden@thurgauerzeitung.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.