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BÜRGLEN: Lifting für das alte Pfadiheim

Das Pfadiheim der Pfadi Bürglen wurde auf instabilen Untergrund gebaut. Es sackte in den vergangenen 30 Jahren deutlich ab und muss deshalb saniert werden. An den Gesamtkosten von 250 000 Franken beteiligt sich auch der Kanton.
Mario Testa
Die Holz-Baracke, die der Pfadi Bürglen seit 30 Jahren als Pfadiheim dient, war zuvor während 30 Jahren als Fussballclubhaus in Olten im Einsatz. (Bild: Mario Testa)

Die Holz-Baracke, die der Pfadi Bürglen seit 30 Jahren als Pfadiheim dient, war zuvor während 30 Jahren als Fussballclubhaus in Olten im Einsatz. (Bild: Mario Testa)

BÜRGLEN. Das Jugend- und Pfadiheim Schärme in Bürglen ist gross und gut genutzt. Es ist aber auch alt und zudem auf instabilen Grund gebaut. «Der Boden sackt langsam ab. Unser Heim steht auf einer ehemaligen Deponie. Bis zu einer Handbreit ist der mittlere Gebäudeteil im Bereich der Wände in den vergangenen 30 Jahren gesunken», sagt Patrick Sempach vulgo Obelix, Präsident des Heimvereins der Pfadi Bürglen. «Deshalb müssen wir den Mitteltrakt komplett ersetzen und den Untergrund stabilisieren.»

Patrick Sempach Präsident Heimverein Bürglen und Heimwart (Bild: pd)

Patrick Sempach Präsident Heimverein Bürglen und Heimwart (Bild: pd)

Rund eine Viertelmillion Franken kosten die Bauarbeiten, viel Geld für den Heimverein der Pfadi. «Wir haben einfach gemerkt, dass wir mit ständiger Pflästerlipolitik beim Flicken nicht mehr weiterkommen. Deshalb wollen wir nun den Mitteltrakt des Holzbaus komplett ersetzen», sagt Sempach. «Die Mieteinnahmen stehen in keinem Verhältnis mehr zu den Betriebskosten.»

Geld aus diversen Konten

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beteiligt sich an den Kosten mit einem Sportfondsbeitrag von 30 000 Franken, wie er Ende Januar mitgeteilt hat. Dazu kommen 60 000 Franken aus den Eigenmitteln des Heimvereins und Eigenleistungen der Mitglieder mindestens nochmals im selben Rahmen, 20 000 Franken steuert die Pfadi bei, dazu gibt es einen Beitrag der Gemeinde und Sponsoringgelder. «Wir haben das Bürgler Gewerbe angeschrieben und um Beiträge ersucht. So hoffen wir den Rest zusammenzukriegen.»

Die Holzbaracken, die der Pfadi Bürglen seit bald drei Jahrzehnten als Heim und Ausgangspunkt für die samstäglichen Übungen dient, hat schon einiges erlebt. Erstellt wurde es vor bereits 60 Jahren in Olten. Es diente dem Fussballclub als Vereinslokal. 1986 wurde es in Olten auseinandergenommen und nach Bürglen transportiert, dort dann auf einem Fundament wieder aufgebaut. 1989 wurde das Gebäude in Bürglen eingeweiht und der Pfadi übergeben.

Im Zuge des nun anstehenden Umbaus baut der Heimverein auch eine Zentralheizung ins Pfadiheim ein. «Bisher hatte jeder Raum einen Gasofen, das war nicht ideal und trieb auch die Heizkosten in die Höhe», sagt Sempach. Nach den Ostern beginnt der Umbau, im Oktober soll er abgeschlossen sein.

Vermietung auch an Gruppen

Der Heimverein stellt die «Schärme» der Pfadi zur Verfügung, vermietet es aber auch an aussenstehende Gruppen. «Wir haben etwa 60 Belegungen im Jahr zusätzlich zur Pfadi. Diese Gruppen bleiben ein, zwei oder auch mal drei Tage in unserem Pfadiheim. Wir haben einen grossen Gemeinschaftsraum mit Cheminée und Küche», sagt Sempach. Er kümmert sich seit zwölf Jahren um die Vermietung und den Unterhalt des Heims.

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