Buddhas Liebling trifft Herzschmeichler

Die Hüppen erhalten interne Konkurrenz: Die Gottlieber Spezialitäten AG hat nun eine eigene Tee-Kollektion mit vier Sorten im Angebot.

Nicole D'orazio
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Die vier Gottlieber Teesorten in ihren gestylten Blechdosen. (Bild: Reto Martin)

Die vier Gottlieber Teesorten in ihren gestylten Blechdosen. (Bild: Reto Martin)

Sie heissen «Wohlfühl-Wellness-Judihui», «Herzschmeichler», «Buddha's Liebling» und «Früchterevolution» – die vier Teesorten der Gottlieber Spezialitäten AG. Sie sind neu im Sortiment. «In unseren Cafés haben wir zwölf verschiedene Teesorten, die sehr gut ankommen», sagt Gottlieber-Inhaber Dieter Bachmann. «Weil Gäste immer wieder gefragt haben, ob man den Tee auch kaufen könne, wagen wir nun einen Versuch.» Man starte mit vier Sorten und schaue, wie es läuft.

Über einen Partner in Paris importiert das Unternehmen aus Gottlieben die Teesorten. Bachmann selber findet den Früchtetee «super» und auch den Weisstee mag er «sehr gerne». «Wir haben natürlich auch Anfängerfehler gemacht», sagt er. Man habe etwa nicht bedacht, dass die Zutaten unterschiedlich schwer seien und die Füllmenge für die Dosen damit ebenfalls.

Gottlieber-Fans durften das Design bestimmen

Über das Design der edlen Teedosen durften die Gottlieber-Fans auf Facebook abstimmen. «Wir haben zwei Varianten vorgeschlagen und nun jene genommen, die besser bewertet wurde», sagt Bachmann. «Die Resonanz war wahnsinnig gut. Mit dem Tee haben wir 14 500 Klicks erreicht und 462 Kommentare erhalten. Das ist recht viel und freut uns.» Auch das Design des Brot-Aufstriches «Morgensünde» habe man bereits mit den Fans entwickelt.

Die berühmten Hüppen erhalten also interne Konkurrenz. Denn neben dem Tee fährt das Unternehmen mit weiteren Neuheiten auf. Es gibt mittlerweile auch Tartufi und Truffes aus dem Dorf am Seerhein. «Die Produkte haben Hüppen-Stückchen drin. Sie sind also keine Konkurrenz, sondern eine Ergänzung», sagt Bachmann.

Er möchte Unternehmen und Produkte bekannter machen. «Die Schweiz ist unser Hauptmarkt, wobei man uns in der Westschweiz eher weniger kennt.» In Winterthur habe man schon länger ein Café eröffnet. Es laufe gut. «Es ist daher möglich, dass wir in einer anderen Stadt ein weiteres Lokal planen», sagt Bachmann. «Wir haben es aber nicht eilig.» Allerdings kann man bereits im chinesischen Guangzhou und bald auch in Dubai in einem Gottlieber Café einkehren. «Wenn wir im Ausland wachsen, ist das lässig. Aber wir gehen es so an, wie wir es gerne hätten.»

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