Bourbaki und die Nachtwächter

BISCHOFSZELL. Am Freitag, 17. April, 21 Uhr, eröffnen die Bischofszeller Nachtwächter und Türmer ihre öffentlichen saisonalen Rundgänge. Im Mittelalter war es für sie Pflicht, vor jedem neuen Wachejahr den «Ayd» für die kommenden zwölf Monate vor der Obrigkeit zu leisten.

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BISCHOFSZELL. Am Freitag, 17. April, 21 Uhr, eröffnen die Bischofszeller Nachtwächter und Türmer ihre öffentlichen saisonalen Rundgänge. Im Mittelalter war es für sie Pflicht, vor jedem neuen Wachejahr den «Ayd» für die kommenden zwölf Monate vor der Obrigkeit zu leisten.

Anlässlich des Deutsch-Französischen Krieges (1870 bis 1871) und der Internierung der Bourbaki-Armee in der Schweiz wurden Kontingente zur Aufnahme von Soldaten auf die Kantone und deren Städte zugeteilt. So gehörte auch Bischofszell zu jenen Orten im Thurgau, die ein Kontingent aufzunehmen hatten. Daraus ist eine kleine, unscheinbare Geschichte mit Bezug zur Nachtwächterei in Bischofszell entstanden.

Während des Rundgangs, der beim Bogenturm beginnt, werden die Nachtwächter von dieser Begebenheit erzählen. Gäste sind gerne gesehen und jederzeit willkommen. Weitere Informationen im Internet unter www.nachtwaechter.ch. (red.)

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