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BOTTIGHOFEN: Steigendes Interesse am Verein

An der Generalversammlung des Festungsgürtels Kreuzlingen informierte Brigadier Willy Brülisauer über den Einsatz und Auftrag seiner Brigade.
Josef Bieri, Willy Brülisauer und Urs Ehrbar. (Bild: Werner Lenzin)

Josef Bieri, Willy Brülisauer und Urs Ehrbar. (Bild: Werner Lenzin)

«Seit der Gründung unseres Vereins vor 15 Jahren ist die militärpolitische Lage weltweit schwieriger geworden. Der Dschungel des atomaren Potenzials ist undurchschaubar und gewisse Staatsmänner sind unberechenbar.» Mit diesen Worten begrüsste Vereinspräsident Josef Bieri die 130 Mitglieder. Er freut sich über die Entwicklung des Vereins, der nun über 600 Mitglieder zählt. Gemäss Vizepräsident Urs Ehrbar verzeichnete man in den Bunkeranlagen 860 Besucher. Das sind etwas weniger als im Vorjahr. «Besonders freut uns nicht nur das zunehmende Interesse der Schulen, sondern auch dasjenige des Fachpublikums», sagte Ehrbar. Einstimmig genehmigten die Mitglieder den Jahresbericht, die Jahresrechnung 2017 und das Budget 2018 und beriefen Tom Schnyder in den Vorstand.

In der Luft sind die Natostaaten stärker

Unter dem Aspekt «Die Mech Br 11 als Sicherheitsreserve der Schweiz und ihre Herausforderung» stellte Brigadier Willy Brülisauer seine Brigade vor. Dabei betonte er, dass der Bestand seit der Armee 61 um das Vierfache kleiner und die Verbände umstrukturiert worden sind. Brülisauer machte klar, dass die Nato-Staaten in der Luft stärker sind als die Schweiz. Als Kernpunkte der Mech Br 11 nannte er die abgestufte und höhere Bereitschaft bei der Mobilmachung, eine bessere Kaderausbildung, die vollständige Ausrüstung der Mechanisierten Verbände und die regionale Verankerung durch die Stärkung der vier Ter Divisionen.

«Im Ausland beneidet man uns»

Die neue Führungsstruktur beinhaltet drei Punkte: Einsatz, Unterstützung und Ausbildung unter der Verantwortung des Armeechefs. Brülisauers Brigade hat ihren Standort von Winterthur nach Chur verlegt. Zu den Hauptaufgaben gehört das Erstellen der Grundbereitschaft des eigenen Kaders, das Sichern der Grundbereitschaft der unterstellten Stäbe und Truppenkörper und des Kadernachwuchses. «Wir wollen gewinnen, Verantwortung übernehmen und Sicherheit schaffen», betonte Brülisauer. Wichtig sind ihm der Erhalt und die Weiterentwicklung von Fähigkeiten zur Abwehr eines militärischen Angriffs. «Das Ausland beneidet uns, dass wir in der Lage sind, innerhalb von zehn Tagen 35 000 Wehrmänner aufzubieten», sagt der Brigadier. Sorge bereitet dem Brigadekommandanten die Tatsache, dass dieses Jahr 6500 Zivildienstleistende militärdiensttauglich sind. «Dadurch fehlen uns junge Männer in unseren Beständen», sagt Brülisauer, der in den kommenden Jahren bedeutende Investitionen für auf dem Boden und in der Luft erwartet.

Werner Lenzin

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch

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