BOTTIGHOFEN: Hoher Sachschaden

Weil es Anfang Dezember im «Zukunftswohnen» gebrannt hat, müssen zwei bis drei Wohnungen neu erstellt werden.

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Am Abend des 7. Dezember hat es auf der Baustelle des «Zukunftswohnens» gebrannt. Die Fassade stand an einer Stelle in Flammen. Obwohl das Unglück mittlerweile fast zwei Monate her ist, beschäftigt es den Präsidenten der Wohnbaugenossenschaft, Urs Siegfried, noch stark. In diesen Tagen muss er immer wieder mit Spezialisten ins Haus. Es geht um die Frage, welche Wohnungen noch gerettet werden können und welche abgerissen und neu gebaut werden müssen. «Das Problem ist der Russniederschlag», sagt der Genossenschaft- und Gemeindepräsident. Er sei nicht ausserordentlich gross, und man könne diesen wohl wegputzen. Aber der Geruch bleibe ein Problem. Je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit könne dieser in Zukunft wieder in den Vordergrund treten. Zwei Wohnungen müssen gemäss Siegfried mit Sicherheit neu erstellt werden, bei einer dritten sei man sich noch nicht ganz sicher. Der Abbruch und Neubau sei dank des Holz-Modul-Baus relativ einfach möglich. Die betroffenen Wohnungen liegen übereinander. Siegfried schätzt die Schadensumme vorerst auf etwa 500 000 bis 600 000 Franken.

Ursache des Brandes ist noch nicht bekannt

Nach wie vor unklar ist anscheinend die Brandursache. Der Gemeindepräsident hat deswegen auch bereits bei der Polizei nachgefragt. Es könne März werden, bevor man mehr wisse. Aus seiner Sicht deute allerdings nichts auf Brandstiftung hin, meint Siegfried.

Die Bauarbeiten an den Alterswohnungen und am Pflegeheim schreiten trotz dem Zwischenfall gut voran. Die Genossenschaft rechnet mit keinen grösseren Verzögerungen.

Martina Eggenberger Lenz

martina.eggenberger@

thurgauerzeitung.ch