BOTTIGHOFEN: Er erforscht malend die Welt und Bottighofen

Zur Vernissage der Bilderausstellung von Günter Dittmann kamen rund 80 Personen.

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Für Hans-Rudolf Rutishauser als einer derjenigen, die Günter Dittmann «nach Bottighofen zurückholten» war der Freitagabend ein voller Erfolg. In seinen Begrüssungsworten zeigte er sich verwundert, dass bei so schönem Wetter rund 80 Besucher den Weg ins Museum gefunden haben. «Im Mittelpunkt steht heute der Künstler. Das Ziel der Ausstellung ist es, Günter Dittmann für seine Schaffenskraft und ­seinen Durchhaltewillen zu danken»», sagte Rutishauser. «Malerisches Bottighofen»: Treffender könne das Motto nicht lauten, meinte anschliessend Gemeindepräsident Urs Siegfried. «Künstler erforschen malend die Welt.» Für die Besucher hatte er einen guten Rat: «Es ist zwar noch nicht Weihnachten, aber ich kann Sie nur ermuntern, dass Sie sich ein Bild von Günter Dittmann unter den Nagel reissen, bevor es andere tun.»

Zur lokalen Grösse geworden

Als langjähriger Freund der Familie ging Ulrich Zulauf auf die Bilder und den Menschen Dittmann ein. «Hier werden Geschichten festgehalten, aber auch Veränderungen.» Die Ausstellung sei in drei Elemente eingeteilt. Da seien zunächst die Arbeiten der 1990er-Jahre und daneben die sogenannte neue Zeit. Das dritte Element sei der Kurzfilm, den Günter Dittmann ­zusammen mit Ernst Hofstetter gestaltet und realisiert habe. Er schätze an Dittmann ganz besonders, dass er auch nach seiner Erkrankung mit grossem Willen an der Arbeit geblieben sei. Für den Künstler gelte es, «dass er am Thema dranbleibt, dass er Durchhaltevermögen beweist».

Günter Dittmann, einst aus Deutschland nach Bottighofen gekommen, sei zu einer lokalen Grösse geworden, hielt Ulrich Zulauf fest. Die Ausstellung sei ein «Zusammenführen von Freunden und Bekannten, und es hat sich wirklich gelohnt.» Die Ausstellung im Museum Bottighofen ist noch morgen Mittwoch von 11 bis 18 Uhr geöffnet. (kp)