Bon: «Biete einen anderen Ansatz»

Herr Bon, Ihre Gemeindeammann-Kandidatur ist für viele eine Überraschung. Warum treten Sie erneut an?

Drucken
Teilen

Herr Bon, Ihre Gemeindeammann-Kandidatur ist für viele eine Überraschung. Warum treten Sie erneut an?

In letzter Zeit ist einiges passiert: Ein parteiunabhängiges und breitgefächertes Wahlteam ist von sich aus auf mich zugekommen und hat mir seine Unterstützungsbereitschaft zugesichert. Zudem zeigt die Saal-Initiative, dass es in Romanshorn ein grosser Wunsch ist, den Führungsstil der Gemeinde zu diskutieren. Mit dem Wahlkampf biete ich eine Diskussionsplattform für dieses Thema an.

Vor vier Jahren hat das Volk nicht Sie, sondern Norbert Senn gewählt. Warum probieren Sie es trotzdem noch einmal?

Weil die Ausgangslage sich nicht grundlegend verändert hat. Ich trete dieses Mal zwar gegen einen Amtsinhaber an und kandidiere nicht für einen freien Sitz. Es geht aber um die gleichen Fragen wie damals. Norbert Senn hat keine grundsätzlichen Fehler gemacht, aber Romanshorn nicht weitergebracht. Ich biete einen anderen Denk- und Arbeitsansatz.

Mit Ihrer Kandidatur setzen Sie alles auf eine Karte. Verlieren Sie ein zweites Mal, steht auch Ihr Ruf als Kantonsrat auf dem Spiel.

Mein Kantonsratsmandat steht mit den Gemeindeammann-Wahlen nicht in Zusammenhang. Wenn ich aber unerwartet schlecht abschneiden sollte, ziehe ich mich in bezug auf Romanshorn aus der Politik zurück. (jhe)

Aktuelle Nachrichten