Bodensee-Arena hat viele Ideen – Hündeler müssten zügeln

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«Es ist richtig, wir sind daran interessiert, die heutige Tennishalle zu mieten, sobald sie frei ist und die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt sind», bestätigt Matthias Mölleney, Verwaltungsratspräsident der Bodensee-Arena. «Hier geht es insbesondere um eine Anpassung des Baurechtsvertrags.» Sie würden die Halle unter anderem als Mensa für die Sportschüler nutzen, als Foyer für Veranstaltungen in der Bodensee-Arena und als Eventfläche, nutzbar für andere Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Bodensee-Arena. «Es gibt da eine ganze Reihe von Ideen.»

Im Seezelg ist auch der Kynologische Verein Kreuzlingen und Umgebung zu Hause. Sein Vereinsgebäude und der Trainingsplatz müssten der Tennishalle weichen. «Wir wissen schon lange, seit wir nach dem Brand 1992/93 das Vereinsheim wieder aufgebaut haben, dass wir eventuell zügeln müssen», sagt Präsident Stefan Borkert. Man habe einen langfristigen Vertrag mit der Stadt, der allerdings am Auslaufen sei. «Wir sind deswegen in Verhandlungen mit der Stadt. Sie unterstützt uns tatkräftig bei der Suche nach Lösungen.» Borkert ist zuversichtlich. «Optimal wäre eine Verschiebung nach Osten mit einem Puffer zum Reka-Dorf, sofern auf dem Gelände kein zig Millionen teures Fussballstadion mit Trainingsplätzen gebaut werden soll.» (ndo)