Bischofszeller riskierten ihr Leben in fremden Diensten

BISCHOFSZELL. Am nächsten Sonntag, 6. September, findet im Historischen Museum ein weiterer öffentlicher Anlass statt. Thema ist die Reisläuferei.

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Im Historischen Museum zu sehen: Soldaten vor der Stadt Bischofszell (Detail eines Wandbehangs aus dem 16. Jahrhundert). (Bild: pd)

Im Historischen Museum zu sehen: Soldaten vor der Stadt Bischofszell (Detail eines Wandbehangs aus dem 16. Jahrhundert). (Bild: pd)

BISCHOFSZELL. Am nächsten Sonntag, 6. September, findet im Historischen Museum ein weiterer öffentlicher Anlass statt. Thema ist die Reisläuferei. Was hatten die Bischofszeller mit dieser gefährlichen Unternehmung zu tun? Solchen Fragen geht Museumsmitarbeiter Eugen Fedi in seinem Vortrag «Gefährliches Reisen: Bischofszeller in fremden Diensten» nach. Er berichtet über die Zeiten, in denen das Kriegshandwerk zu einer wichtigen Erwerbsquelle vieler Eidgenossen gehörte. Fedi erläutert die Motive und schildert Ausbildung, Ausrüstung, Tätigkeiten, und Erlebnisse von Menschen in fremden Diensten. Der Vortrag beginnt um 14.30 Uhr im Foyer.

Das Historische Museum Bischofszell ist sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Kaffeestube lädt zum Verweilen bei Kaffee, Tee und Kuchen ein. (red.)