Bischofszeller Erfolgsgeschichte

Vor gut acht bis zehn Jahren machten junge Frauen des TV Bischofszell die ersten Versuche im Volleyballspielen. In den ersten Trainings mussten sie erkennen, dass Volleyball nicht einfach zu erlernen ist.

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Vor gut acht bis zehn Jahren machten junge Frauen des TV Bischofszell die ersten Versuche im Volleyballspielen. In den ersten Trainings mussten sie erkennen, dass Volleyball nicht einfach zu erlernen ist. Zum ersten Mal wurde in der Saison 2003/04 bei den Juniorinnen die Wintermeisterschaft gestartet. Mit dieser Teilnahme wurde bei einigen Spielerinnen der Wettkampfgeist geweckt. Spielerinnen und Leiter wollten einmal Thurgauer Meister bei den Juniorinnen werden. Mit grossem Trainingsfleiss erreichten die noch jungen Mädchen in der Saison 2005/06 den Meistertitel bei den Juniorinnen.

Aufstieg um Aufstieg

Um die jungen Frauen weiter zu fördern, wurde entschieden, dass die nun im Teenageralter angelangten Spielerinnen mehr gefordert werden sollten, und man meldeten sie für die Saison 2006/07 bei den Damenmannschaften an. In der Kategorie F zeigten sie gleich im ersten Jahr, dass sie zu mehr fähig waren und wurden gleich Thurgauer Meister. Damit war auch der Aufstieg in die Kategorie E geschafft.

Auch dort marschierte die junge Mannschaft einfach so durch und stieg nach der Saison 2007/08 in die Kategorie D auf.

In der Saison 2008/09 war das Ziel, sich in dieser Kategorie zu halten. Jedoch spielten sich die jungen Damen auf den 3. Rang vor und verpassten einen weiteren Aufstieg nur knapp. Das Team konzentrierte sich ganz auf die Meisterschaft 2009/10. In der Vorrunde verloren die Bischofszellerinnen nur gerade ein Spiel und waren im Rennen für einen weiteren Aufstieg in die Kategorie C. Leider wurde die Mannschaft vom Verletzungspech gebremst und erreichte mit dem 4. Rang nicht das erhoffte Ziel.

Sieg um Sieg

Die Vorbereitungen für die Saison 2010/11 liefen gut an. Der Trainer spürte, dass ihm die Spielerinnen volles Vertrauen schenkten. Alle waren wieder fit. Deshalb starteten die jungen Frauen mit viel Selbstbewusstsein in die Saison. Und sie taten es beeindruckend. Es reihte sich Sieg an Sieg, und nur gerade eine Niederlage mussten sie einstecken. Durch diese konstante Leistung wurde frühzeitig klar, dass sie den Aufstieg in die Kategorie C geschafft haben und sich in der Kategorie D einmal mehr als Thurgauer Meister feiern lassen konnten. Für diese Leistung musste der Trainer einige Haare lassen.

Werner Müller