BISCHOFSZELL: Ziel ist eine spürbare Entlastung des Obertors

Die längere Zeit nicht befahrbare Laubeggstrasse ist wieder offen und um 145 m länger.

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Grosszügig und offen präsentiert sich der Raum nördlich des Obertors seit dem Abbruch des ehemaligen Bischofszeller Schlachthauses. Das baufällige Gebäude musste der Verlängerung der Laubeggstrasse weichen. Dieses Projekt ist seit wenigen Wochen durch die Firma Strabag aus Amriswil weitgehend fertiggestellt. Noch fehlt allerdings die Bepflanzung. Sobald sich wärmere Frühlingstage einstellen, soll diese gestalterische Massnahme in die Tat umgesetzt werden. Von der neuen Situation erhofft sich der Stadtrat eine verkehrstechnische Entlastung des Obertors.

Mit dem Ausbau der Lau-beggstrasse sind in unmittelbarer Nähe des Bischofszeller Friedhofs auch einige neue Parkplätze entstanden. Dieses zusätzliche Angebot dürfte in Zukunft vor allem Teilnehmern an Bestattungen nützlich sein. Der Verkehr auf der Laubeggstrasse wird momentan zweispurig geführt. Die im Vorfeld der Projektausführung wiederholt geäusserten Befürchtungen von Anwohnern, das Verkehrsaufkommen werde nach dem Ausbau der Strasse markant zunehmen, hat der Stadtrat ernst genommen. Er vereinbarte mit den skeptischen Anwohnern, ab einer gewissen Verkehrsfrequenz geeignete Gegenmassnahmen zu ergreifen.

Verkehrsmessungen sollen Klarheit schaffen

Die entsprechenden Parameter wurden schon vor Beginn der Bauarbeiten festgelegt. Zweimal liess der Stadtrat Bischofszell bereits Verkehrsmessungen durchführen, um allfällige Verände- rungen statistisch belegen zu können. Einen ersten Vergleich zwischen dem Verkehrsregime vor dem Ausbau und dem Zustand seit der neuen Strassen- führung wird der Stadtrat in der zweiten Jahreshälfte veranlassen. Sobald die Ergebnisse vorliegen, sollen diese den Anwohnern bekannt gegeben werden. (red/st)