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BISCHOFSZELL: «Wir haben die Grenze erreicht»

Am Sonntag findet zum neunten Mal eine Tischmesse statt. Das Interesse der Aussteller ist grösser denn je. Die Halle ist voll, es können keine weiteren Tische mehr platziert werden.
Rita Kohn
Roland Geiger und Lukas Zogg stehen hinter der Tischmesse in der Bitzihalle. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Roland Geiger und Lukas Zogg stehen hinter der Tischmesse in der Bitzihalle. (Bild: Thi My Lien Nguyen)

Rita Kohn

rita.kohn@thurgauerzeitung.ch

Dass die Idee, in Bischofszell eine Tischmesse durchzuführen, ein solch nachhaltiger Erfolg werden könnte, haben die Initianten Roland Geiger und Lukas Zogg bei der Lancierung nicht gedacht. Grund könnte sein, dass der Preis für den einzelnen Aussteller überschaubar ist und die Messe nur einen Tag dauert, vermutet Lukas Zogg. Genau das sei eben auch der Sinn der Sache gewesen, betont Roland Geiger.

Die Teilnahme an einer Gewerbeausstellung sei gerade für einen kleineren Betrieb oft ein unverhältnismässig grosser Aufwand in personeller wie finanzieller Hinsicht. Die Tischmesse hingegen findet nur einen Tag zwischen 10 und 17 Uhr statt. Dafür gewählt haben die Organisatoren den Sonntag. Das sei gerade für sehr kleine Unternehmen ein Vorteil.

Das Spektrum wird immer breiter

Mindestens 30 Teilnehmer hatten Geiger und Zogg im Auge. Dass es nun 52 sind, freut die beiden. Das Spektrum der Messe werde immer breiten, sagen sie. Von Dienstleistungsbetrieben bis hin zum kleinen Unternehmen seien alle möglichen Branchen vertreten. «Durch die Art der Veranstaltung ist es den Teilnehmern möglich, einen Tag lang in direkten Kontakt mit den möglichen Kundinnen und Kunden zu kommen», sagt Lukas Zogg. Das persönliche Gespräch sei denn auch einer der Pluspunkte der Messe.

Es sei eine gute Zahl an Teilnehmern, findet Roland Geiger. Die Messe biete Abwechslung, sei aber noch überschaubar. Es bleibe genügend Raum für den direkten Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern. Deshalb sind die Organisatoren nicht traurig darüber, dass der Messe räumliche Grenzen gesetzt sind. «Wir könnten im äussersten Fall noch das Foyer als Ausstellungsfläche dazu nehmen, müssten uns dann aber eine andere Lösung für die Gastronomie überlegen», sagt Lukas Zogg. Derzeit würden Angebot und Nachfrage aber noch zusammenpassen.

Diskussionen gibt es immer wieder über die Zuteilung der Tische. «Wir machen sehr bewusst immer wieder eine neue Anordnung», versichert Lukas Zogg. Denn so würde sichergestellt, dass die Besucher allen Ausstellern dieselbe Aufmerksamkeit schenken würden. «Wenn die selben Aussteller immer am selben Ort zu finden sind, gehen manche Besucher direkt zu dem betreffenden Tisch, ohne einen Blick für die anderen Anbieter zu haben.» Einzig bei wegen eines speziellen Platzbedarfs kann es sein, dass immer wieder derselbe Tisch zugeteilt wird.

Alle kommen aus der dem näheren Umfeld

Rund die Hälfe der Messeteilnehmer vom kommenden Sonntag stammen aus Bischofszell direkt. Die anderen kommen aus der unmittelbaren Umgebung oder zumindest aus der Region. In den Teilnahmebestimmungen ist denn auch ein Radius von höchstens 30 Kilometern angegeben. Damit wird sichergestellt, dass der sehr persönliche Charakter der Messe beibehalten wird. Bei der diesjähgien Tischmesse seien auch mehr «Neue» dabei, als je. Das zeige, dass sich das Prinzip durchgesetzt habe und auf ein positives Echo stosse.

Für die Organisatoren wird es ein intensives Wochenende. Schon am Samstag werden die Tische aufgestellt, denn sie werden am Samstagabend von der Stadt für den Neuzuzügeranlass genutzt. Und am Sonntag, gleich nachdem die Aussteller die Tische geräumt haben, geht es daran , die Bitzihalle wieder aufzuräumen.

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