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Bischofszell verbrennt Böögg

Am Samstag findet das traditionelle Funkenfest statt. Organisator ist der Quartierverein Sittertal, Gast ist der Quartierverein Untere Altstadt.
Rita Kohn
Der Bischofszeller Funken. (Bild: pd)

Der Bischofszeller Funken. (Bild: pd)

BISCHOFSZELL. Das Funkenfest in der Rosenstadt ist zwar weniger bekannt als der grosse Bruder «Sechseläuten» in Zürich, doch nicht weniger stimmungsvoll. Dafür sorgen die Organisatoren vom Quartierverein Sittertal. Sie werden auf der Funkenwiese bei der ARA einen mächtigen Holzstoss aufschichten, der von einem Böögg gekrönt wird. Die lebensgrosse Puppe ist in diesem Jahr von den Kindern des Quartiervereins Untere Altstadt gestaltet worden.

Natürlich ist der Kopf des Bööggs mit einem Böller ausgestattet. Der Legende nach ist der Knall des Böllers ein Omen für den Frühlingsbeginn. Je länger es dauert, bis der Kopf des Böögg sich knallend in Luft auflöst, desto länger wird auch der Frühling auf sich warten lassen.

Seit über 60 Jahren

Während das Pendant in Zürich auf das 16. Jahrhundert zurückgeht, ist die Tradition in Bischofszell jüngeren Datums. 1954 ist, laut städtischem Publikationsorgan «Bischofszeller Marktplatz», der erste Bischofszeller Böögg verbrannt worden. Begleitet wird die Verbrennung von Kindern, die in einem Umzug ihre selbstgebastelten Laternen zum Festplatz tragen. Natürlich wartet auf die Kinder am Ende des Umzugs eine Belohnung in Form von Wienerli und Brot sowie einem Getränk. Und wer wirklich mit selbst gebastelter Laterne dabei ist, darf sich über einen Batzen freuen.

Wann genau das Funkenfest stattfindet, ist im Übrigen nicht etwa eine Frage des Kalenders, sondern der Verfügbarkeit der Stadtmusik, die mit ihren Klängen dem Fest einen passenden musikalischen Rahmen verleiht.

Das Fest öffnen

Bis vor kurzem war das Fest hauptsächlich Angelegenheit des organisierenden Quartiervereins Sittertal. Doch nun soll es offener werden und die Bevölkerung von ganz Bischofszell ansprechen. So haben sich die Organisatoren entschieden, künftig einen anderen Verein einzuladen, als Gastverein mitzuwirken. Dieses Jahr ist es der Quartierverein Untere Altstadt.

Spannung bringt ein seit kurzem mit dem Anlass verbundener Wettbewerb. Die Teilnehmer sind eingeladen, die Zeit zu schätzen, die das Feuer braucht, um sich durch den Böögg zu fressen und den Kopf zum Platzen zu bringen. Wer mit seiner Schätzung der tatsächlichen Zeitdauer am nächsten kommt, gewinnt einen Preis.

Das Funkenfest findet am Samstag, 12. März (Verschiebedatum: Sonntag, 13. März), ab 19 Uhr statt. Um 18 Uhr signalisiert ein Böllerschuss die Durchführung.

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