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BISCHOFSZELL: Treffpunkt Bitzihalle

Die Tischmesse hat sich in der Rosenstadt etabliert. Das achte Kapitel der Erfolgsgeschichte möchten die beiden Organisatoren, Roland Geiger und Lukas Zogg, am nächsten Sonntag schreiben.
Georg Stelzner
Lukas Zogg, einer der Organisatoren der Tischmesse, am Eingang zur Bitzihalle, in der die Veranstaltung stattfindet. (Bild: Georg Stelzner)

Lukas Zogg, einer der Organisatoren der Tischmesse, am Eingang zur Bitzihalle, in der die Veranstaltung stattfindet. (Bild: Georg Stelzner)

BISCHOFSZELL. Bischofszell ohne Gewerbeausstellung – das ist für viele Einwohner unvorstellbar. Und doch drohte dieses Szenario, nachdem der örtliche Gewerbeverein beschlossen hatte, die legendäre Bigwa (Bischofszeller Gewerbe- und Weihnachtsausstellung) mit ihrer grossen Tradition auf Eis zu legen. Als Retter in der Not sprang Roland Geiger ein, der viele Kolleginnen und Kollegen für die Idee, eine Tischmesse durchzuführen, begeistern konnte. Seit dem Vorjahr hilft Lukas Zogg dem Initiator bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung, die am 30. Oktober bereits zum achten Mal über die Bühne gehen wird.

Hinter dem Begriff «Tischmesse» verbirgt sich die Idee, dass jedem Teilnehmer der Ausstellung ein identisch grosser Tisch oder die entsprechende Grundfläche zur Verfügung steht, um sich dem Publikum vorzustellen. «Auf diese Weise ist es möglich, mit einem vergleichsweise geringen Aufwand an Zeit und Geld recht viel zu erreichen», erklärt Lukas Zogg. Die Standgebühr beträgt einheitlich 150 Franken, wobei der Gewerbeverein die Beteiligung seiner Mitglieder mit einem Betrag von je 50 Franken subventioniert.

Austausch zwischen Anbietern und Kunden

Zur Freude der beiden Organisatoren ist das Interesse an der eintägigen Veranstaltung auf Seiten der Aussteller unvermindert gross. Laut Zogg liegen für die achte Auflage wiederum 50 Anmeldungen vor. Wesentlich mehr könnten in der Bitzihalle unter vernünftigen und fairen Bedingungen gar nicht untergebracht werden, gibt er zu bedenken. Einen hohen Stellenwert habe ein guter Branchenmix, denn nur dann sei die Ausstellung für viele Besucher und sämtliche Altersgruppen attraktiv.

Die Hälfte der Aussteller stammt aus Bischofszell, 13 sind dieses Jahr erstmals dabei. Ausser Thurgauer Betriebe stellen sich auch solche aus dem Nachbarkanton St. Gallen dem Messepublikum vor. Ob sie sich in der Bitzihalle lediglich präsentieren oder ihre Produkte und Dienstleistungen auch gleich an Ort und Stelle verkaufen wollen, überlassen die Organisatoren den teilnehmenden Firmen.

«Primäres Ziel der Veranstaltung ist und bleibt es jedoch, dass Gewerbetreibende und potenzielle Kunden sich in einer ungezwungenen Atmosphäre begegnen können und die Gelegenheit zum persönlichen, direkten Gespräch nutzen», führt Zogg aus. Es ist nach seinen Worten für beide Seiten gleich wichtig, die Bedürfnisse und Anliegen und allenfalls auch Beschwerden des anderen zu kennen. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen gehen Geiger und Zogg davon aus, dass die Bischofszeller Tischmesse erneut von rund 2500 Personen besucht wird.

Ausstellung findet zu günstigem Zeitpunkt statt

Am Termin (Ende Oktober/Anfang November) hält man fest. Es gebe in der Region keine Konkurrenz durch andere Anlässe, und die Teilnehmer seien noch nicht durch das Weihnachtsgeschäft absorbiert, argumentiert Zogg. Neu ist, dass die Bitzihalle den Veranstaltern diesmal kostenlos zur Verfügung steht. «Das hat damit zu tun, dass die Stadt am Samstag den Vereinsbasar durchführt und dabei von unseren Vorbereitungen in der Halle profitieren kann», erklärt Zogg.

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