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BISCHOFSZELL: Swing trifft auf Juchzer

Das gemeinsame Konzert der Stadtmusik und der Jodlerinnen und Jodler aus Neukirch-Egnach musste wegen des schlechten Wetters in die Johanneskirche verlegt werden. Das war jedoch kein Nachteil.
Erwin Schönenberger
Die Stadtmusik Bischofszell und der Jodlerclub Neukirch-Egnach beim gemeinsamen Konzert. (Bild: Erwin Schönenberger)

Die Stadtmusik Bischofszell und der Jodlerclub Neukirch-Egnach beim gemeinsamen Konzert. (Bild: Erwin Schönenberger)

Erwin Schönenberger

bischofszell

@thurgauerzeitung.ch

Traditionell gehört das Konzert am Donnerstagabend während der Rosen- und Kulturwoche der Stadtmusik. Seit einigen Jahren ist es auch zur Tradition geworden, dass die Stadtmusik eine zweite Formation einlädt. Dieses Jahr sorgten die Jodlerinnen und Jodler aus Neukirch-Egnach für musikalische Abwechslung.

Das Konzert konnte nicht vor dem Rathaus stattfinden, das Wetter zwang zum Wechsel in die Johanneskirche. Die Befürchtung einiger Mitglieder der Stadtmusik, dass unter dieser Änderung auch der Aufmarsch des Publikums leiden könnte, war angesichts des vollen Gotteshauses unbegründet. Und der Wechsel in die Kirche wirkte sich auch positiv auf das Konzerterlebnis aus. Die Musikanten profitierten von der ausgezeichneten Akustik in der evangelischen Kirche.

Eröffnet wurde das Konzert von der Stadtmusik Bischofszell unter der bewährten Leitung von Roger Ender mit einfühlsamer Ballmusik von Leroy Anderson, um dann mit «Fiddle Faddle» gleich einen ersten Höhepunkt folgen zu lassen. Der junge Jonas Lendenmann wirbelte auf dem Xylofon, dass es eine Freude war, zuzuhören und zuzusehen. Gerne hätte man dieses Stück nochmals gehört.

Jodler singen von Blumen und Natur

Zumindest gesanglich brachte der Jodlerclub Neukirch-Egnach unter der Leitung von Andrea Haffa-Zihlmann die Blumenpracht der Rosenwoche in die Kirche. Lieder von Jahreszeiten und vor allem die schönen Naturjodel, gepflegt interpretiert, begeisterten das Publikum. Dass ein gemeinsames Musizieren und Singen möglich ist, zeigte sich am Schluss in den Liedern «Thurgauer Öpfelzauber» und «Bärgkristall». Rockig und swingend musizierte die Stadtmusik mit einem Programm, das sehr gut auf die Rosenwoche abgestimmt war. Und natürlich durfte die Komposition «Bischofszeller Rosenduft» nicht fehlen – das Stück, das Dirigent Roger Ender für die Rosen- und Kulturwoche komponiert hatte. Dazu lieferte Ender mit einem begeisternden Swing «The good Time» noch eine weitere Eigenkomposition mit.

Das Publikum war vom Auftritt der beiden Formationen derart begeistert, dass es mit langem Applaus noch eine Zugabe forderte und natürlich auch erhielt.

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