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BISCHOFSZELL: Stadtrat lässt sich dreinreden

Die erste Etappe auf dem langen Weg zur Gesamtrevision der Ortsplanung ist zurückgelegt. Dank der Mitarbeit der Bevölkerung besteht ein Grundkonsens über die künftige Siedlungsentwicklung.
Georg Stelzner
Bruggmühle-Areal am rechten Sitterufer: Zur Ortsplanungsrevision gehört auch die Überarbeitung des Baureglements. (Bild: Andrea Stalder)

Bruggmühle-Areal am rechten Sitterufer: Zur Ortsplanungsrevision gehört auch die Überarbeitung des Baureglements. (Bild: Andrea Stalder)

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung.ch

Mit der Revision der Ortsplanung befasst sich der Stadtrat seit 2015. Das Vorhaben ist ein mehrjähriger Prozess, der von einer 13 Mitglieder zählenden Kommission sowie von Vertretern der Bevölkerung begleitet wird. Um die Zielsetzungen und Stossrichtungen der Stadtentwicklung definieren zu können, hat die Planungskommission unter Mit- wirkung von Einwohnern eine sogenannte «Räumliche Entwicklungsstrategie» (RES) entwickelt. Dies geschah 2017 anlässlich zweier Stadtwerkstätten, zu denen alle am Thema interessierten Personen eingeladen waren. «Die Bischofszeller Bevölkerung soll am Planungsverlauf teil- nehmen können», erklärt Stadtpräsident Thomas Weingart.

Die im Vorjahr erarbeitete RES beinhaltet Leitsätze zur Raumentwicklung, die wiederum in einem Kontext zu Themen wie Siedlungsentwicklung, Verkehr, Energie, öffentliche Bauten oder Grundstücke stehen. Das Stadtgebiet ist in mehrere Handlungsräume eingeteilt worden, wobei für alle Räume Positionierungen vorgenommen und Entwicklungsziele formuliert wurden. Der Stadtpräsident begründet die arbeits- und zeitaufwendige Vorgehensweise so: «Wie bezwecken damit, einen breit akzeptierten Grundkonsens herzustellen, um die Revisionsarbeiten zielgerichtet angehen zu können.»

Richtplan Energie mit hohem Stellenwert

Nach den Vorbereitungsarbeiten, an denen sich die Bevölkerung bei mehreren Gelegenheiten beteiligen konnte, ist nun der Startschuss für die eigentliche Gesamtrevision der Ortsplanung gegeben werden. Mit anderen Worten: Es beginnt die Knochenarbeit. In diesem Jahr soll nicht nur der Zonenplan revidiert werden. Auf dem Programm steht auch die Überarbeitung der Richtpläne für die Kapitel Siedlung, Natur und Landschaft, Verkehr sowie Infrastruktur.

Die Zeichen der Zeit erkennend, wird man dem Richtplan Energie ein besonderes Augenmerk schenken. «Er wird erstmals in umfassender Form erarbeitet», sagt Weingart. Eine besonders nachhaltige Wirkung wird die Revision des Baureglements haben. Für diese Aufgabe ist eigens eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen worden, welcher die Architekten Heinz Bochsler, Christoph Biedermann, Bauverwalter Sacha Derron und der Stadtpräsident angehören.

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