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BISCHOFSZELL: Sie nehmen ihre Aufgabe ernst

Die Mitglieder des neu ins Leben gerufenen Kinderrats sind im Rathaus zur ersten Sitzung zusammengekommen. Das Präsidium bekleiden gemeinsam Pascale Germann und Lino Weingart.
Barbara Hettich
Die Mitglieder des Bischofszeller Kinderrats im Bürgersaal: vorne Noah Pernisch, Suela Heqimaj und Nora Scherrer (alle Schulhaus Obertor), Luca Käser und Levin Hug (beide Schulhaus Kenzenau); hinten Lino Weingart, Vanessa Imonopi, Sarah Morati, Hamza Saliu, Simon Häusler, Pascale Germann und Sara Heqimaj (alle Schulhaus Hoffnungsgut). (Bild: Barbara Hettich)

Die Mitglieder des Bischofszeller Kinderrats im Bürgersaal: vorne Noah Pernisch, Suela Heqimaj und Nora Scherrer (alle Schulhaus Obertor), Luca Käser und Levin Hug (beide Schulhaus Kenzenau); hinten Lino Weingart, Vanessa Imonopi, Sarah Morati, Hamza Saliu, Simon Häusler, Pascale Germann und Sara Heqimaj (alle Schulhaus Hoffnungsgut). (Bild: Barbara Hettich)

Barbara Hettich

bischofszell

@thurgauerzeitung.ch

Kinder sollen mitbestimmen, wenn es um die Neugestaltung eines Spielplatzes oder um den Langsamverkehr geht. In Bischofszell wird dies mit der Einsetzung eines Kinderrats konkret. Unterstützung bekamen die Initianten dabei von Andrea Hofmann Kolb, Koordinatorin des Kinderrats in Frauenfeld.

«Ich freue mich, dass es nun endlich losgeht», sagte Stadträtin Nina Rodel und begrüsste am Mittwochnachmittag die von ihren Mitschülern gewählten zwölf Mädchen und Buben von der 2. bis 6. Primarschule zur ersten Sitzung im Rathaus. Vom Schulhaus Kenzenau kamen: Levin Hug und Luca Käser; vom Schulhaus Obertor: Suela Heqimaj, Nora Scherrer und Noah Pernisch; vom Schulhaus Hoffnungsgut: Sarah Morati, Sara Heqimaj, Simon Häusler, Vanessa Imonopi, Lino Weingart, Pas- cale Germann und Hamza Saliu.

Wahlgeschäfte und Verhaltensregeln

Mit einer kurzen Einführung über die Konstituierung eines solchen Gremiums und dessen Wahlprozedere starteten Stadträtin Nina Rodel und Schulsozialarbeiter Christian Steiner die Sitzung. Sie diskutierten mit den Kindern über Vor- und Nachteile offener und geheimer Abstimmungen. «Geheim abstimmen ist besser. Dann ist ein Kollege nicht enttäuscht, wenn man nicht für ihn stimmt», lautete das allgemeine Votum der Kinder, und so wurde auch entschieden.

Als Präsidenten wählten die Ratsmitglieder einstimmig Lino Weingart. Spannend wurde es bei der Wahl der Präsidentin. Zwei Kandidatinnen standen zur Wahl und mit Stichentscheid machte Pascale Germann das Rennen. Vanessa Imonopi zeigte sich jedoch als faire Verliererin: Sie wird sich künftig mit Sarah Morati und Sara Heqimaj in der Pressegruppe engagieren und wird jeweils über die Sitzungen des Kinderrats im «Bischofszeller Marktplatz» informieren.

Für das Amt des Aktuars standen ebenfalls zwei Kandidierende zur Wahl: Nora Scherrer und Noah Pernisch. Weil diese Funktion viel Arbeit mit sich bringt, wählten die Kinder beide. Das «Zvieriämtli» wurde nicht ver- geben. «Als Dankeschön für die Wahl werden Pascale und ich den Zvieri besorgen», versprach Lino, der Sohn des Stadtpräsidenten.

Der Bischofszeller Kinderrat hat sich an seiner ersten Sitzung aber auch Regeln gegeben: Der Umgangston ist freundlich, man schliesst niemanden aus, akzeptiert andere Meinungen und lässt alle Mitglieder ausreden.

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