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BISCHOFSZELL: Schöne Klänge für guten Zweck

Im Bürgersaal des Rathauses erklangen Streichquartette von Haydn, Mozart und Boccherini. Vom Erlös profitiert das Historische Museum.
Christof Lampart

Obwohl das sich aus Noëlle Grüebler (Violine I), Yumi Araki (Violine II), Muriel Schweizer (Viola) und Bettina Fierz Salzmann (Violoncello) zusammensetzende Streichquartett keinen eigenen, klingenden Namen trägt, erfreut es sich in der Rosenstadt bei den Freunden klassischer Musik doch schon lange grosser Beliebtheit, hat es doch schon wiederholt in dieser Zusammensetzung musiziert, oftmals auch für einen guten Zweck.

Auch der jüngste, knapp einstündige Auftritt der vier Streicherinnen am Samstag diente einem solchen, war doch die Kollekte für die Finanzierung der Restauration der Karte des «Geometrischen Grund Riss der Hohen und Niederen Gerichten der Hochfürstlich Constanzischen Statt Bischofszell sambt angränzenden Statt und Spitall Höfen, von Georg Wilhelm von Weissensee, 1767», gedacht. Das Werk hängt im Foyer des Historischen Museums. Das Konzert war zugleich der Abschluss einer sich über sechs Jahre erstreckenden Konzertreihe aus Anlass des Rücktritts von Martin Salzmann aus dem Vorstand der Museumsgesellschaft Bischofszell. Martin Salzmann blieb es denn auch vorbehalten, dem zahlreich erschienenen Publikum –es sassen über 100 Personen im Bürgersaal des Rathauses– sowohl das Spendenprojekt als auch die vier Musikerinnen noch einmal vorzustellen. «Die Karte muss dringend re-stauriert werden, befindet sie sich doch in einem erbärmlichen Zustand», betonte Salzmann.

In die einzelnen Werke des Konzerts führte dann die Vio- loncellistin des Quartetts, Bet- tina Fierz Salzmann, ein. Die Streichquartette von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Luigi Boccherini fussten zwar alle noch in der Verspieltheit des Rokokos, wiesen aber –insbesondere bei Mozart– schon deutlich über diese Epoche hinaus und auf (früh)romantisches Musikempfinden hin.

Christof Lampart

bischofszell

@thurgauerzeitung.ch

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