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BISCHOFSZELL: Professionell befreundet

Derzeit kümmert sich ein Komitee um die Pflege der Kontakte mit den drei Partnerstädten In Zukunft werden das die gleichen Personen tun, allerdings organisiert als Verein.
Georg Stelzner
Martin Herzog engagiert sich als Komiteepräsident für Bischofszells Kontakte mit den Partnerstädten. (Bild: Georg Stelzner)

Martin Herzog engagiert sich als Komiteepräsident für Bischofszells Kontakte mit den Partnerstädten. (Bild: Georg Stelzner)

BISCHOFSZELL. «Wenn wir unsere Aufgaben als Verein wahrnehmen können, wird das viele Dinge vereinfachen», ist Martin Herzog überzeugt. Er ist Präsident des heutigen Partnerstädtekomitees und bereit, diese Funktion auch im künftigen Verein zu übernehmen. Aus der Taufe gehoben wird dieser am 15. November an einem noch zu bestimmenden Ort.

Herzog weist darauf hin, dass ein Verein auf einer juristischen Basis handle. Die Verantwortlichkeiten seien klar definiert, und alles bekomme einen verbindlicheren Charakter. Dies sei etwa dann von Vorteil, wenn es um Finanzen geht. Die Erfahrung zeige, dass es für einen Verein einfacher ist, Subventionen von Körperschaften zu erhalten. Rückendeckung bekommt das Komitee aus dem Rathaus. «Die Vereinsgründung ist ganz im Sinne des Stadtrates», sagt Herzog.

Nutzniesserin ist die Stadt Bischofszell

Herzog geht davon aus, dass die vier Kollegen im Partnerstädtekomitee ihre Aufgaben auch im künftigen Vereinsvorstand wahrnehmen werden. «Inhaltlich ändert sich an der Arbeit nichts. Unsere Tätigkeit kommt einzig und allein der Stadt zugute», erklärt Herzog. Es gehe primär darum, die Kontakte mit den Partnern zu pflegen. Dazu gehöre auch die Organisation von Reisen in die befreundeten Städte wie zuletzt nach Battaglia Terme.

Herzog beurteilt die weitere Entwicklung des Partnerstädte-Projekts optimistisch. Er habe feststellen können, dass in den anderen Orten eine ähnliche Strategie verfolgt wird. Auch dort gebe es Bestrebungen, die Beziehungen respektive die Kontaktpflege auf eine professionellere Ebene zu stellen. So kümmerten sich in Möhringen, das seit 1973 ein Stadtteil von Tuttlingen ist, und in Waidhofen an der Ybbs auch vereinsmässig organisierte Gremien um diese Aufgaben. Und in Battaglia Terme habe das neue Stadtoberhaupt ebenfalls signalisiert, die Beziehungen intensivieren zu wollen.

Wie Herzog betont, soll der Partnerstädteverein nicht nur aus dem Vorstand bestehen. «Alle Personen, die Interesse an den anderen drei Städten haben, sich mit unseren Zielen identifizieren und ihre Solidarität zum Ausdruck bringen wollen, können sich uns ohne Verpflichtungen anschliessen», erklärt er. Die Mitglieder erhielten Informationen aus erster Hand und müssten nicht einmal einen Jahresbeitrag entrichten. Herzog hofft, dass viele Leute, die im Frühling die Reise nach Battaglia Terme mitgemacht haben, an der Gründungsversammlung teilnehmen werden. «Zu unseren Zielen gehört es auch, den Verein in der Bevölkerung möglichst breit abzustützen», erläutert Herzog.

Der Austausch ist verbesserungswürdig

Bei aller Zuversicht verschliesst Herzog die Augen vor heutigen Schwachstellen nicht. «Meiner Meinung nach muss die Kommunikation zwischen den Partnern verbessert werden.» Es wäre nützlich, sich gegenseitig möglichst früh und umfassend über geplante Anlässe zu informieren und den Absprachen einen verbindlicheren Charakter zu verleihen. Nur so könne seriös geplant werden. «Mit der Gründung des Vereins leistet Bischofszell einen wichtigen Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen», sagt Herzog. Am Ende sollten alle Partnerstädte auf dem gleichen Level agieren.

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