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BISCHOFSZELL: Martha gibt Rätsel auf

Am Samstag machen Andreas Müller und Florian Rexer mit ihrem Theaterprojekt «VerschwindiBus» in der Rosenstadt Station. Schauplatz ist die Altstadt.
Georg Stelzner
Szene im Bus: Mischa Löwenberg als Carlo und Ramona Fattini als Martha. (Bild: PD)

Szene im Bus: Mischa Löwenberg als Carlo und Ramona Fattini als Martha. (Bild: PD)

Georg Stelzner

georg.stelzner

@thurgauerzeitung.ch

Nach Amriswil, Weinfelden, Frauenfeld und Bern ist Bischofszell der fünfte Ort, in dem das Erlebnistheater am 17. März zu sehen sein wird. Das Besondere: Die Aufführung findet in einem 40 Passagieren Platz bietenden Postauto, rund um das Fahrzeug sowie auf Strassen und Plätzen statt. Ausgedacht hat sich das Konzept dieses «Theaters ohne Bühne» Regisseur Florian Rexer, der in der Region vor allem durch die Schlossfestspiele Hagenwil bekannt geworden ist.

Projektleiter Andreas Müller freut sich auf das Gastspiel in der Rosenstadt ganz besonders. «Mit der Altstadt bietet Bischofszell für dieses Vorhaben eine prächtige Kulisse», schwärmt Müller. Im Zuge der Rekognoszierung habe er das Städtli, das ihm schon bekannt gewesen sei, noch mehr schätzen gelernt.

Mysteriöses Verschwinden einer jungen Frau

Das zur Aufführung gelangende Stück handelt von Martha Bu- schor, einer fiktiven 25-jährigen Thurgauerin, die 1918 spurlos verschwunden ist. Auf einer Art Stadtführung, die am Bahnhof Bischofszell Stadt ihren Ausgangspunkt hat, lernen die Zuschauer die bewegte Lebensgeschichte der Vermissten kennen. Die von Rexer erfundene Geschichte wird in die reale Vergangenheit Bischofszells eingebunden, wobei die Schauspieler teilweise neben den Zuschauern sitzen und sich erst im Laufe der Fahrt zu erkennen geben. Das Theaterstück ist so konzipiert, dass sich die Geschichte durchaus hier hätte ereignen können. Nach rund einer Stunde steigen die Passagiere klüger aus, denn das Schicksal der jungen Frau ist nun kein Geheimnis mehr.

Der tiefere Sinn des Projekts besteht in der Suche nach der Begegnung mit dem Alltag; nach dem, was wir alle täglich sehen und übersehen. Wie gehen wir mit der immer schneller werdenden, sich ständig bewegenden Gesellschaft um? Wann machen wir Halt und wozu? «Ich werfe Fragen auf nach dem, was scheint und dem, was ist», führt Rexer aus. Die Zuschauer besuchten Orte ihres alltäglichen Lebens. «Ob sie zu diesen Orten bereits einen direkten Zugang hatten oder nicht – sie werden konfrontiert!» Als roter Faden diene Martha Buschors Geschichte.

Ticketverkauf

www.verschwindi-bus.ch (Kreditkarte) oder Telefon 078 818 27 57

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