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BISCHOFSZELL: Manege frei

262 Kinder aus dem Schulhaus Hoffnungsgut schnuppern Zirkusluft. Im Rahmen einer Projektwoche bereiten sie sich auf ihren grossen Auftritt vor.
Animatorin Sabine Geiger und Schulleiter Jean-Philippe Gerber erklären Anina eine Nummer mit dem Feuerreifen. (Bild: Werner Lenzin)

Animatorin Sabine Geiger und Schulleiter Jean-Philippe Gerber erklären Anina eine Nummer mit dem Feuerreifen. (Bild: Werner Lenzin)

Welches Kind möchte nicht einmal im Scheinwerferlicht in der Manege auftreten? Während einer Projektwoche erfüllt der Zirkus Balloni den Schülern des Schulhauses Hoffnungsgut diesen Traum. Bei sommerlichen Temperaturen stellten am Sonntagnachmittag Lehrer, Väter und der Schulleiter das Zelt auf, bevor am Montag das Projekt begann.

«Bereits im letzten Schuljahr haben wir diese Idee unserem Schulleiter vorgelegt und er nahm sie ins Budget auf», erinnert sich Projektleiter und Unterstufenlehrer Christian Frauen- felder. «Wir wollen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Die Schüler sind extrem motiviert und wollen etwas leisten für alle», freut sich Frauenfelder.

Nicht weniger als 21 Ange­bote stehen den Mädchen und Buben zur Auswahl. Die Palette reicht vom Zaubern, von der ­Akrobatik, vom Jonglieren und Seiltanz, Clown-Nummern und Fakir-Darbietungen bis hin zur Pantomime. Wichtig sind auch die zahlreichen Helfer hinter den Kulissen. «Bestimmt übertragen sich die gute Atmosphäre und die tolle Stimmung auch auf die Schlussveranstaltung, die aber keineswegs perfekt sein muss, denn im Zentrum soll das Erlebnis stehen», sagt Frauenfelder.

«Mich freut es, wenn ver­borgene Talente zum Vorschein kommen», sagt Schulleiter Jean-Philippe Gerber. Das Projekt rege das Kreativitätspotenzial an, lasse Kinder jeden Alters und unterschiedlicher Herkunft zusammenfinden, fördere motorische und soziale Kompetenzen und sei nicht zuletzt ein grossartiges Erlebnis für alle Beteiligten.

Im Zentrum steht für Gerber die Prozessarbeit. In entspannter Atmosphäre entdecken die Kinder neue Fähigkeiten. «Dabei ent­wickeln sie wichtige Sozial- und Selbstkompetenzen, denn sie sollen sich einbringen, Verantwortung übernehmen, lernen, sich durchzusetzen, sich auszudrücken, kommunikativ zu sein und Konflikte zu bewältigen», sagt Gerber. Für ihn bietet ein solches Projekt auch ein grosses Integrationspotenzial für die multikulturelle Zusammensetzung im Schulhaus Hoffnungsgut.

Werner Lenzin

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

Vorstellung

Freitag, 16. Juni, 18.30 Uhr; Zelt bei der Turnhalle Hoffnungsgut.

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