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BISCHOFSZELL: Kindern gewaltlos widerstehen

Die Elternschule lädt auch in diesem Jahr zu drei Veranstaltungen ein. Der erste Vortrag handelt von «Stärke statt Macht» und findet in einer Woche statt.
Werner Lenzin
Jens Havenstein, Präsidentin Franziska Lenzin, Janine Fedi, Christoph Oertly und Eva Hotz bilden den Vorstand der «Elternschule» und freuen sich auf reges Interesse an ihrem Angebot in der Aula Sandbänkli. (Bild: PD)

Jens Havenstein, Präsidentin Franziska Lenzin, Janine Fedi, Christoph Oertly und Eva Hotz bilden den Vorstand der «Elternschule» und freuen sich auf reges Interesse an ihrem Angebot in der Aula Sandbänkli. (Bild: PD)

BISCHOFSZELL. Wenn die Kinder herausfordern und die Eltern sich machtlos fühlen, dann ist es Zeit, neue Wege zu gehen.

An der ersten der insgesamt drei Veranstaltungen spricht die Ausbildnerin und Trainerin Belinda Strazzer über «Stärke statt Macht» und wie man mit der «Neuen Autorität» und dem «Gewaltlosen Widerstand» stark sein kann. Die neue Autorität steht für Anerkennung, Respekt und echte Stärke. Oft entwickeln sich Beziehungen innerhalb einer Familie in eine Richtung, in der sich keiner der Beteiligten mehr wohl fühlt. Spätestens wenn durch Streit, Drohungen, Aggression, Gewalt, Beleidigungen, Zwänge oder andere belastende Verhaltensweisen Beziehungen innerhalb der Familie oder im sozialen Umfeld unerträglich werden, ist es wichtig, sich Unterstützung zu holen.

Die Referentin möchte aufzeigen, wie Eltern stark sein können. Ihr Referat für die Erfolgsstrategie der «Neuen Autorität» und dem «Gewaltlosen Widerstand» hilft mit, neue Ansätze, Stärke, Präsenz und Autorität gewinnend einsetzen zu können, dies ganz nach dem Motto des ersten Vortragsabends: «Den Finger am Puls halten».

Kinder vor Übergriffen schützen

Marion Sontheim, Erwachsenenbildnerin und diplomierte Familienbegleiterin und Spielgruppenleiterin, möchte den Eltern an der zweiten Veranstaltung aufzeigen, wie sie ihre Kinder gegen Übergriffe schützen können. Genügt es, dem Kind einzuprägen, dass es mit keinem Fremden mitgehen soll? Gemäss den Feststellungen der Referentin sind der alltägliche Umgang, eine vertrauensvolle Atmosphäre und der Umgang mit den persönlichen Grenzen für den Schutz des Kindes wichtig. Eltern könnten viel dazu beitragen, dass ihre Kinder mutig und stark gegen Übergriffe werden, sagt Sontheim. An diesem Abend sollen verschiedene Ansätze aufgezeigt und praktische Anregungen vermittelt werden, welche sich im Alltag umsetzen lassen.

Über das Thema «Auswege aus der Beschleunigungsfalle» folgt am dritten Abend ein Plädoyer von Mark Riklin. Er ist Begründer der «Meldestelle für Glücksmomente» und Lehrbeauftragter an der FHS St. Gallen.

In einem afrikanischen Sprichwort heisst es: «Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.» Ganz im Gegenteil, es droht entwurzelt zu werden. Genauso verhält es sich auch mit Kindern. Jedes Kind hat einen eigenen inneren Fahrplan und ein angeborenes persönliches Tempo, in dem es ernst genommen werden will», sagt Riklin. Gemäss ihm wünschen sich Kinder unverplante Zeit zum Träumen, Trödeln und Spielen und sehnen sich nach erwachsenenfreien Zeiten und Räumen.

Auch dieses Jahr versprechen die drei Veranstaltungen lehrreiche und interessante Informationen. Sie geben den Eltern und weiteren Interessierten Antworten und Inputs für den Erziehungsalltag.

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