Bischofszell hat modernste Anlage in der Ostschweiz

Morgen Freitag wird in Bischofszell die neue regionale Tierkörpersammelstelle in Betrieb genommen. Am gleichen Tag tritt Urban Merz sein Amt als Anlagenwart an.

Alois Degenhart
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BISCHOFSZELL. Ein nicht alltägliches Ereignis war der Grund für eine ausserordentliche Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Tierkörpersammelstelle Bischofszell: Nach 19 Dienstjahren wurde Anlagenwart Walter Langenegger in den Ruhestand verabschiedet und gleichzeitig Urban Merz, sein Nachfolger, begrüsst. Beruhigt nahmen die Delegierten der neun Mitgliedsgemeinden aus den Kantonen Thurgau und St.

Gallen zur Kenntnis, dass der neue Anlagenwart als geprüfter Jagdaufseher über wertvolle Fachkenntnisse beim Umgang mit Tierkörpern verfügt.

Die Delegiertenversammlung genehmigte diskussionslos die im Zusammenhang mit dem Neubau notwendigen Statutenänderungen, das neue Betriebsreglement und den neuen Beitragsverteilschlüssel.

In einem kurzen Rückblick auf seine Tätigkeit berichtete der scheidende Anlagenwart Walter Langenegger von einem guten Ablauf der Bauarbeiten. Von höchster Stelle sei ihm inzwischen bestätigt worden, dass es sich bei der Bischofszeller Tierkörpersammelstelle um die modernste Anlage dieser Art in den Kantonen Thurgau und St. Gallen handelt.

Man werde noch in diesem Jahr eine weitere ausserordentliche Delegiertenversammlung einberufen, kündigte Präsident Armin Bolliger an, um die Abrechnung des etwa 800 000 Franken teuren Bauwerks abzusegnen und den Kostenverteilschlüssel festzulegen. Bolliger erinnerte daran, dass in der neuen regionalen Sammelstelle jährlich 360 Tonnen Tierkörper und Schlachtabfälle entgegengenommen werden, die nach strengen Hygienebestimmungen – vor allem bezogen auf die Kühlung des angelieferten Gutes – zu behandeln sind.