BISCHOFSZELL: Fünf wollen wieder, zwei hören auf

Der Stadtrat gibt die Wiederkandidaturen und Rücktritte aus seinen Reihen bekannt. Die Erneuerungswahlen in die Exekutive finden am 10. Februar 2019 statt.
Sitz der Bischofszeller Stadtbehörden: Rathaus in der Marktgasse. (Bild: Reto Martin)

Sitz der Bischofszeller Stadtbehörden: Rathaus in der Marktgasse. (Bild: Reto Martin)

Am 1. Juni 2019 beginnt eine neue, vierjährige Legislatur der Stadtbehörden. Mit einer frühzeitigen Bekanntgabe von Wiederkandidaturen beziehungs- weise Rücktritten möchte es der Stadtrat den politischen Ortsparteien ermöglichen, mit genügend Vorlaufzeit die Kandidatensuche zu starten und entsprechende Wahlkampagnen vorzubereiten.

Neben dem parteilosen Stadtpräsidenten Thomas Weingart kandidieren die folgenden amtierenden Mitglieder aus dem Stadtrat für eine weitere Legislatur: Boris Binzegger von der SP, der aktuell das Ressort Bau/Verkehr innehat, Pascale Fässler von der FDP mit dem Ressort Umwelt/Landschaft/Landwirtschaft betraut, Christina Forster von der CVP, Ressort Soziales, und Nina Rodel von der CVP mit dem Ressort Gesundheit/Gesellschaft.

Nicht mehr zur Verfügung stehen wird Helen Jordi von der EDU, die dem Ressort Bevölkerungsschutz/Sicherheit vorsteht. Sie wird ihr Mandat als Stadträtin auf Ende der laufenden Legislatur nach zwei vollständig absolvierten Amtsperioden niederlegen. Bereits kommuniziert wurde der vorzeitige Rücktritt von SVP-Stadtrat Erich Schildknecht, Ressort Kultur/Sport/Marktwesen, per Ende Juni 2018. Seine Nachfolge bis zum Ende der laufenden Legislatur wird in einer Ersatzwahl am 10. Juni bestimmt.

Frist für Wahlvorschläge endet am 17. Dezember

In den nächsten Wochen werden zudem die Mitglieder von weiteren Gremien persönlich angeschrieben und darum gebeten, der Stadtkanzlei allfällige Rücktritte bis zu Beginn des Monats September mitzuteilen.

Der Stadtrat hat beschlossen, die Erneuerungswahlen auf den Blanko-Abstimmungstermin des Bundes vom 10. Februar 2019 zu legen. Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet fünf Wochen später, am 17. März 2019, statt. An der Urne gewählt werden der Stadtpräsident, sechs Mitglieder des Stadtrates, fünf Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission sowie zwölf Mitglieder des Stimm- und Wahlbüros. Für letzteres sieht die Gemeindeordnung ein stilles Wahlverfahren vor. Das heisst, sofern bis zur Eingabefrist keine Überzahl der Kandidaturen gegenüber Anzahl Sitzen besteht, gelten die Vorgeschlagenen als gewählt. Wahlvorschläge müssen der Stadtkanzlei mit den offiziellen Formularen bis spätestens Montag, 17. Dezember 2018, 16.30 Uhr, zugestellt werden, um auf die Wahlvorschlagsliste aufgenommen zu werden.

Neu kandidierende Frauen und Männer benötigen, nebst der eigenen, zusätzlich zehn Unterschriften von in Bischofszell stimmberechtigten Personen. Die Unterschriften können in der Folge nicht mehr zurückgezogen werden. Die entsprechenden Wahlvorschlagsformulare werden von der Stadtkanzlei zu ge- gebener Zeit zur Verfügung gestellt und auf der Website der Stadt aufgeschaltet.

Mitglieder weiterer Kommissionen und Delegationen werden später durch den Stadtrat gewählt. Die neue Legislatur der Stadtbehörden dauert vom 1. Juni 2019 bis 31. Mai 2023. (red)

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