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BISCHOFSZELL: Er kennt den Schulbetrieb

Jorim Schäfer kandidiert für die Behörde der Volksschulgemeinde. Strategische Ziele zu verfolgen, reizt ihn.
150 Fladen hat der Kulturverein Blidegg verkauft. (Bild: Simona Altwegg)

150 Fladen hat der Kulturverein Blidegg verkauft. (Bild: Simona Altwegg)

«Ich will mein Fachwissen aus einer 20-jährigen Unterrichts- tätigkeit einbringen», sagt Jorim Schäfer. Er sei unter den Kandidierenden der einzige Lehrer und könnte Anliegen der Pädagogen glaubwürdig vertreten. Den Umstand, bisher kein öffentliches Amt bekleidet zu haben, erachtet er nicht als Nachteil. «So wäre ich in der Lage, unvoreingenommen ans Werk zu gehen.» Speziell einsetzen würde er sich für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung. Die Neustrukturierung der VSG Bischofszell, die zur Folge hat, dass sich die Behörde in Zukunft auf strategische Aufgaben konzentrieren kann, begrüsst der 42-Jährige. Das wäre für ihn eine reizvolle Herausforderung, erklärt Schäfer. Auch in der Frage der Herkunft der Behördenmitglieder vertritt der Kandidat der GLP eine klare Position: «Die fachliche Kompetenz sollte wichtiger sein als der Wohnort.» Schäfer ist überzeugt, dass die beschlossene Verkleinerung der Behörde von elf auf fünf Mitglieder der richtige Weg ist. Das Kern- geschäft der Schule müsse der Unterricht sein, sagt er. In diesem sollten aber auch Fertigkeiten, Kompetenzen und Haltungen angemessen vermittelt werden.

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung.ch

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