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BISCHOFSZELL: Ein Verein für andere Vereine

Drei Gemeinden beteiligen sich am neugegründeten Kulturpool Region Aach-Sitter-Thur. Weitere Gemeinden sollen mit der Zeit dazukommen. Der Kanton unterstützt das Projekt.
Barbara Hettich
Die Gewählten: Präsident Erich Schildknecht, Bischofszell, Maja Brühlmann, Sulgen, und Max Staub, Kradolf-Schönenberg. (Bild: Barbara Hettich)

Die Gewählten: Präsident Erich Schildknecht, Bischofszell, Maja Brühlmann, Sulgen, und Max Staub, Kradolf-Schönenberg. (Bild: Barbara Hettich)

Barbara Hettich

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

«Dies ist kein Verein, welcher kulturelle Anlässe organisiert, sondern andere Vereine finanziell unterstützt», stellte Erich Schildknecht, Stadtrat von Bischofszell, gleich zu Beginn der öffentlichen Gründungsversammlung im Rathaus Bischofszell klar.

Im Auftrag der Gemeinden Bischofszell, Kradolf-Schönenberg und Sulgen und mit Unterstützung des Kulturamts Thurgau hatte eine Arbeitsgruppe die Gründungsversammlung vorbereitet – passend feierlich umrahmt von den beiden Profi-­Violinisten Olivia Schenkel und ­Brian Dean, welche vor einem halben Jahr nach Bischofszell gezogen sind.

Zweck des Vereins Kulthurpool Region Aach-Sitter-Thur ist eine gemeinsame und effektive Kulturförderung der Gemeinden der Region mit Unterstützung des Kantons. Die drei Gemeinden werden 1.50 Franken pro Einwohner und Jahr in den Kulturpool einzahlen, der Kanton wird diesen Betrag mit Mitteln aus dem Lotteriefonds verdoppeln. So soll mehr Geld in lokale und regionale Veranstaltungen fliessen. Vereinsmitglied sind die Politischen Gemeinden, welche pro 1000 Einwohner einen Delegierten bestimmen können.

Die Delegierten wählten den Vorstand

An der Gründungsversammlung am Montagabend traten die Delegierten der drei Gemeinden erstmals in Aktion. Sie wählten einstimmig den von der Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Vorstand: Maja Brühlmann Zwahlen, Gemeinderätin Sulgen, Max Staub, Gemeinderat Kradolf-Schönenberg, und zum Präsidenten Erich Schildknecht, Stadtrat von Bischofszell.

Die Statuten zu genehmigen war dann nur noch Formsache, denn wie Erich Schildknecht erklärte, können allfällige Änderungen erst auf die nächste Delegiertenversammlung beantragt werden. Er hoffe, er bringe diesen Kulturpool so zum Laufen, wie dies andere im Kanton schon länger tun, dankte Schildknecht für das Vertrauen. «Geben wir der Kultur eine Chance.» Vieles muss noch bis zum Start des Kulturpools getan werden. Den administrativen Teil übernimmt Maria Zaugg, Mitarbeiterin der Stadt Bischofszell.

Die Geschäftsstelle des Vereins Kulthurpool Aach-Sitter-Thur ist somit an der Bahnhofstrasse 5 in Bischofszell angesiedelt. Ein passendes Logo hat der Verein auch schon. Letzten Sommer wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, acht Vorschläge wurden eingereicht. Der Gewinner ist Raffael Soppelsa aus Kesswil, er durfte für seinen Vorschlag (Vereinsnamen unter dem Flusslauf der Thur) einen Geschenkharass und 500 Franken Preisgeld entgegennehmen.

Es sei extrem schade, dass die Gemeinden Hauptwil-Gottshaus und Erlen bei diesem Kulturpool nicht mitmachen, bedauerte ein Versammlungsteilnehmer. Die beiden Gemeinden waren zu Beginn auch in der Arbeitsgruppe, hatten sich dann aber ausgeklinkt. «Wir wären natürlich froh, wenn mehr Gemeinden mitmachen würden», sagte Erich Schildknecht.

Man werde nun starten und nach einem Jahr bei diesen Gemeinden nochmals nachfragen, versicherte er.

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