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BISCHOFSZELL: Ein Trio von hoher Qualität

Elia Bolliger, Michael Widmer und Urs Itin sorgten in der Pelagiuskirche für einen feierlichen Start ins neue Jahr. Ihr Konzert ist auf dem besten Weg, ein Anlass mit Tradition zu werden.
Auftritt in der Pelagiuskirche: Michael Widmer (Orgel), Elia Bolliger (Horn) und Urs Itin (Trompete). (Bild: Erwin Schönenberger)

Auftritt in der Pelagiuskirche: Michael Widmer (Orgel), Elia Bolliger (Horn) und Urs Itin (Trompete). (Bild: Erwin Schönenberger)

Die am Sonntagabend fast voll besetzte Pelagiuskirche war ein Beweis, dass die Bevölkerung auch nach den Festtagen von Weihnachten und Neujahr durchaus noch für ein gutes Konzert zu haben ist. Mit Elia Bolliger (Horn), Michael Widmer (Orgel) und Urs Itin (Trompete) waren drei junge Musiker zu Gast, die man in Bischofszell bereits von früheren Konzerten kennt und schätzt. Zudem stammen Elia Bolliger und Michael Widmer aus der Region, nämlich aus Hauptwil und aus Sitterdorf.

Einmal von der Empore mit der grossen Orgel, dann wieder im Chorraum mit der kleinen Orgel – so verzauberten die drei jungen Musiker das Publikum mit einem abwechslungsreichen musikalischen Programm, das sie für ihr Neujahrskonzert zusammengestellt hatten. Einmal festlich und feierlich, dann wieder sehr melancholisch erklangen die eher kurzen Stücke, meist eigens für Orgel, Horn und Trompete arrangiert. Dabei machte das Zuhören bei den Klängen ebenso viel Spass wie das Zuschauen bei den Auftritten im Chorraum. Da konnte man spüren, dass sich die jungen Musiker kameradschaftlich ebenso gut verstehen wie auf dem Gebiet der Musik. Ausser bei Solostücken spielte sich keiner aus dem Trio in den Vordergrund; alle drei ordneten sich dem perfekten Gesamtklang unter. Erfreulich bei der Programmgestaltung war auch der Umstand, dass der musikalische Bogen weit gespannt war und vom Barock bis zu modernen, bekannten Melodien reichte.

Eigentlich hatte man beim Durchlesen des Programmhefts mit zwölf Nummern schon fast befürchtet, ein überlanges Konzert zu erleben. Doch dem war dann keineswegs so. Einerseits sorgten die kurzen Stücke und die Auftritte von der Empore und dem Chorraum und andererseits die Vielfalt der ausgewählten Musik für einen kurzweiligen Abend in der Pelagiuskirche. Ja, sogar die anwesenden Kinder zeigten keine Spuren von Langeweile.

Geschickt hatten die drei hochmotivierten Musiker die Hauptwerke an den Schluss ihres Konzerts platziert. Da war man besonders empfänglich für die eher solistischen Musikstücke für Orgel, Horn oder Trompete. Und als Höhepunkt des Konzerts erklangen die schönen Melodien aus dem 4. Satz von Antonin Dvoráks Symphonie «Aus der neuen Welt».

Viel Applaus und Standing Ovations belohnten die Musiker für ihren engagierten Auftritt. Begeisterte Stimmen hörte man auch beim anschliessenden Punsch vor der Kirche.

Erwin Schönenberger

bischofszell

@thurgauerzeitung.ch

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