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BISCHOFSZELL: Ein Porsche für Arbeitslose

Alte Autos, die vor sich hinrosten, bekommen ein zweites Leben: Kompass-Arbeitsintegration hat eine neue Abteilung eingerichtet.
Andreas Hegelbach vor einem Porsche-Oldtimer in der Autowerkstatt von Kompass-Arbeitsintegration. (Bild: PD)

Andreas Hegelbach vor einem Porsche-Oldtimer in der Autowerkstatt von Kompass-Arbeitsintegration. (Bild: PD)

Marcel Rüegger, «Kompass»- Geschäftsführer, stellt gleich vorneweg klar: «Unsere neue Autowerkstatt ist auf sogenannte Young- und Oldtimer fokussiert, für die eine Aufrüstung in einer herkömmlichen Garage zu teuer wäre. Wir sind keine normale Autogarage und sehen uns als Partner und nicht als Konkurrenz zu den etablierten Reparatur- betrieben.» Das Angebot richte sich ausschliesslich an das Autogewerbe. Man nehme keine Ar- beiten von Privatpersonen an. Youngtimer sind laut Rüegger Autos im Alter ab 20 Jahren. Als Oldtimer gälten Fahrzeuge, die älter als 30 Jahre sind.

Kompass-Arbeitsintegration hat aufgrund vieler Gespräche in der Fahrzeugbranche festgestellt, dass ein Bedarf besteht, arbeitslose Hilfs- oder Fachkräfte mit verschiedenen handwerklichen Fähigkeiten in diesem Bereich zu beschäftigen und zu fördern. Marcel Rüegger denkt dabei an Fertigkeiten im Bereich des Karosseriebaus und an Spenglerarbeiten. Es ist gelungen, mit Andreas Hegelbach einen ausgewiesenen Fachmann als Werk- stattleiter zu gewinnen. Er bringt den nötigen Drive aus der Wirtschaft mit und hat auf dem ­Gebiet der Betreuung von Menschen bereits Erfahrungen gesammelt. Mit der neuen Abteilung wird sechs Stellensuchenden die ­Möglichkeit geboten, in ihrem beruflichen Umfeld weitere ­Qualifikationen zu sammeln, mit dem Ziel, eine langfristige Festanstellung zu finden.

Zusammenarbeit mit anderen Betrieben

Andreas Hegelbach ist es wichtig, den stellenlosen Personen Grundkenntnisse für einfachere und komplexere Restaurationen und Reparaturarbeiten zu ver- mitteln. Damit erhöhen sich die Chancen, in einem Karosserie- oder Spenglereibetrieb eine Stelle zu finden. Da es sich um keine Konkurrenz handelt, sind diverse Garagenbetriebe mit «Kompass» im Kontakt, um Autos wieder auf Vordermann zu bringen. So stehen bereits Prunkstücke aus den 60er-Jahren im Restaurationsprozess: ein Porsche 912, ein Mini Cooper und zwei Ford Mustangs, Fastback und Cabrio. (red)

Auskunft und Kontakt

joachim.brunnschweiler@verein kompass.ch; Tel. 071 424 00 53

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