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BISCHOFSZELL: Drei Buchstaben – eine Sportart

Seit 1968 sorgt der BSV dafür, dass in der Rosenstadt auch auf Liganiveau Handball gespielt wird. Das 50-Jahr-Jubiläum soll ein Ansporn sein, um an die grossen Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen.
Georg Stelzner
Marcel Krüsi, Präsident des BSV Bischofszell, und Pascal Häderli, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit des BSV, präsentieren in der Sporthalle Bruggwiesen das Jubiläums-T-Shirt. (Bild: Georg Stelzner)

Marcel Krüsi, Präsident des BSV Bischofszell, und Pascal Häderli, Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit des BSV, präsentieren in der Sporthalle Bruggwiesen das Jubiläums-T-Shirt. (Bild: Georg Stelzner)

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung.ch

Sie waren 15 und sie hatten ein gemeinsames Ziel: Die Palette an Sportarten, die in Bischofszell vereinsmässig ausgeübt werden können, sollte um einen Farb- tupfer bereichert werden. So wurde unter der Federführung von Georg Strasser und Eugen Fedi der Ballspielverein, kurz BSV, aus der Taufe gehoben. Man schrieb den 16. April 1968.

Wurde in den ersten Jahren noch unter freiem Himmel oder in auswärtigen Hallen gespielt, so verlieh die Eröffnung der Sporthalle Bruggwiesen vor rund 40 Jahren dem Handballsport in Bischofszell den entscheidenden Impuls. Die Basis für ein erfolgreiches Abschneiden war damit gelegt. Und es folgten in der Tat fünf Jahrzehnte mit bemerkenswerten Höhepunkten: Sowohl die Frauen als auch die Männer kämpften sich bis in die 1. Liga hoch, und die A-Junioren durften sich sogar einmal als Schweizer Meister feiern lassen.

Je höher die Liga, desto mehr Zuschauer

Tempi passati, ist man geneigt zu sagen. Vergleichbare Höhenflüge sind momentan illusorisch. Das weiss auch Marcel Krüsi, der im BSV Bischofszell seit 2015 das Amt des Präsidenten bekleidet. «Unser Hauptaugenmerk gilt angesichts der aktuellen Gegebenheiten dem Breitensport, was aber nicht heissen soll, dass wir nicht auch den sportlichen Erfolg anstreben», erklärt Krüsi.

Pascal Häderli, Spieler und PR-Verantwortlicher des BSV, pflichtet dem Präsidenten bei: «Priorität hat in der jetzigen Situation die Förderung des Vereinslebens. In den nächsten drei, vier Jahren sollte der Aufstieg des Herrenteams in die 2. Liga aber schon ein Thema sein.» Um dieses Ziel erreichen zu können, müssten sich die jungen Spieler körperlich entsprechend entwickeln. Wegweisend könnte schon die nächste Saison sein, mutmasst Häderli, der sich mit dem Präsidenten einig ist, dass mit der Zugehörigkeit zu einer höheren Liga auch das Publikumsinteresse wieder ansteigen würde.

Hilfreich wäre nach Häderlis Meinung eine attraktivere Präsentation des Handballs in den Medien. «Leider ist unser Sport schweizweit in den letzten Jahren etwas in den Hintergrund geraten», bedauert auch der BSV-Präsident. Die Wahrnehmung des BSV in der Öffentlichkeit müsse ebenfalls verbessert werden.

Mit dem 50-Jahr-Jubiläum verbindet Krüsi die Hoffnung auf einen Aufschwung, auch wenn die Konkurrenz durch Gossau, Amriswil und St. Gallen gross ist. Gegenwärtig spielen im BSV 18 Herren sowie 40 Kinder und Jugendliche. An der Infrastruktur sollte man beim Versuch, an frühere Erfolge anzuknüpfen, nicht scheitern, wie der Präsident einräumt: «Mit der Halle können wir nach der Innensanierung und der Verlegung eines neuen Bodens wirklich zufrieden sein.» Zudem würden als Nächstes die Duschen und die Garderoben saniert.

Weitere Informationen

www.bsvbischofszell.ch

Jubiläumsfest

Das 50-Jahr-Jubiläum feiert der BSV Bischofszell am Samstag, 28. April. Den Auftakt bildet um 14 Uhr ein Apéro vor der Bruggwiesenhalle. Eine halbe Stunde später treffen die U15-Junioren im Derby auf den HC Amriswil. Um 16 Uhr steht eine Begegnung zwischen ehemaligen BSV-Akteuren (u. a. mit den früheren National- liga-A-Spielern Remo Mohn und Manuel Fehr) und der aktuellen Männermannschaft auf dem Programm. Der offizielle Festakt findet in der Kornhalle statt und beginnt um 18.30 Uhr. (st)

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