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BISCHOFSZELL: Dieser Mann bringt Regierungen zum Tanzen

Er tritt mit seinen fünf Bands in ganz Europa, in den USA, in Jerusalem sowie auf dem Matterhorn auf und komponiert eigene Stücke. Am Donnerstag spielte das Dani Felder Trio in der Aula Sandbänkli.
Rodrigo Aravena, Dani Felber und Bernd Hess spielen in der Aula Sandbänkli. (Bild: Charlotte Kehl)

Rodrigo Aravena, Dani Felber und Bernd Hess spielen in der Aula Sandbänkli. (Bild: Charlotte Kehl)

Bassist Rodrigo Aravena aus Australien und Gitarrist Bernd Hess aus München stimmten mit groovigen Saitenklängen die rund 50 Zuschauer auf den Abend ein. Dann betrat Dani Felber mit seiner eigenen für seine Bedürfnisse handgebauten Trompete die Bühne und beginnt den Reigen mit dem Klassiker «S’Wonderful» von George Gershwin. Schon hatte er das begeisterte Publikum in seinen Bann gezogen. Es folgte die Eigenkomposition, «Another Samba for You», mit dem unvergleichlich samtig rauchigen Klang des Flügelhorns, welches ein Zwiegespräch mit dem Gitarristen führte, der inzwischen auf ein akustisches Instrument umgestiegen war. Diese Kombination passte auch für «Air» von Johann Sebastian Bach, melancholisch, mit fast klassischer Gitarre und ruhendem Bass.

Akustik passt für Bläser und Gitarristen

Sie beherrschen eine breite Palette von Swing über Blues zu Dixie und ganz eigenen Stilrichtungen. Es sind nicht nur klasse Profimusiker, die da auf der Bühne stehen, Dani Felber holte sich auch mit witzigen Anekdoten etliche Lacher. Die drei Musiker fühlten sich in der Aula Sandbänkli genauso wohl, wie vor der deutschen Regierung, wo Dani Felder mit seiner Big Band jedes Jahr zum Tanz aufspielt, mit Eigenkompositionen für Promis.

«Die Akustik hier ist selten gut», meinte Bernd Hess. «Meistens passt es für die Bläser oder für die Gitarristen – selten, wie hier, für beide.» «Sina‘s Traum» ist die letzte Zugabe und die Organisatoren von Literaria sind zufrieden. Daniel Ebnöther, der den Kontakt zu Felber hergestellt hat, hätte sich ein paar Leute mehr gewünscht, «aber wir spielen für die, die kommen».

Charlotte Kehl

bischofszell@thurgauerzeitung.ch

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