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BISCHOFSZELL: Beide profitieren voneinander

Die Telekabel Bischofszell AG bekommt mit der Kabelnetzbetreiberin Sasag eine starke Partnerin. Die Schaffhauser Firma ist neue Hauptaktionärin. Die angeschlossenen Gemeinden bleiben Teilhaber.
Ernst Hubli, Leiter des Shops der Telekabel Bischofszell AG in der Neugasse. (Bild: PD)

Ernst Hubli, Leiter des Shops der Telekabel Bischofszell AG in der Neugasse. (Bild: PD)

In der Telekommunikationsbranche steigen die Herausforderungen laufend. Der Markt ist hart umkämpft und schnelllebig, die Technologie kapitalintensiv. Diese Gegebenheiten haben die Telekabel Bischofszell AG zum Handeln veranlasst. Sie will für die Zukunft gewappnet sein.

Mit dem Einstieg der Sasag, einem bedeutenden Ostschweizer Kabelnetzunternehmen, können die Bischofszeller ihre Stellung in der Region stärken. Mit Beschluss der Generalversammlung der Telekabel Bischofszell AG steigt die Sasag per Ende 2017 zur Hauptaktionärin auf.

Besitzverhältnisse haben sich geändert

Die Stadt Bischofszell behält Anteile. Sie besitzt neu aber nicht mehr 75,6, sondern nur noch 34 Prozent der Gesellschaft. Auf die Partnergemeinden Nieder- büren, Hauptwil-Gottshaus, Hohentannen, Kradolf-Schönenberg, Sulgen, Erlen und Zihlschlacht-Sitterdorf fallen 11 Pro- zent. «Die Sasag ist eine ideale Partnerin, mit der wir indirekt schon bisher zusammengear- beitet haben», erklärt Stadtprä- sident Thomas Weingart. Er ist überzeugt, «dass wir von der Sasag enorm profitieren werden». Weingart verweist auf die grossen Investitionen, welche die Telekabel Bischofszell AG in jüngster Vergangenheit getätigt hat und die noch bevorstehen. «Dafür brauchen wir Kapital und Know-how», gibt der Stadtprä- sident zu bedenken.

Auch Daniel Kyburz, Geschäftsleiter der Sasag, verspricht sich viel von diesem Schulterschluss. Für sein Unternehmen sei die ­Akquisition «eine Investition in unser Kerngeschäft». Kyburz hat von Urs Gamper die Funktion des Verwaltungsratspräsidenten der Telekabel Bischofszell AG übernommen. Neu gehören diesem Gremium auch Thomas Reber und Thomas Weingart (Vertreter der Stadt Bischofszell) an. Die Interessen der Kleinaktionäre nimmt weiterhin Peter Schrepfer wahr. Reto Gadola und Urs Gamper sind aus dem Verwaltungsrat ausgeschieden. Gamper übergibt ausserdem das Geschäftsleitungsmandat an Bruno Müller. Mit ihrem Einstieg bei der Telekabel Bischofszell AG möchte die Sasag in Zusammenarbeit mit dem Kabelnetzbetreiber KARO (Romanshorn) und der QLine Ostschweiz AG (Amriswil) Synergien nutzen. Auf diese Weise sollen die Kunden auch in Zukunft in den Genuss attraktiver Telekom-Angebote kommen.

Georg Stelzner

georg.stelzner

@thurgauerzeitung.ch

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