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BISCHOFSZELL: Alle sitzen am gleichen Tisch

Ende August ist die Stadt erstmals Schauplatz eines regionalen Kulturenfestes. Die Veranstaltung wird den Besuchern Gelegenheit geben, Kontakte mit Menschen aus vier Kontinenten zu knüpfen.
Georg Stelzner
Stadträtin Christina Forster präsidiert das OK für das Bischofszeller Kulturenfest. (Bild: Georg Stelzner)

Stadträtin Christina Forster präsidiert das OK für das Bischofszeller Kulturenfest. (Bild: Georg Stelzner)

Georg Stelzner

georg.stelzner@thurgauerzeitung.ch

Es wird der längste Tisch Bischofszells sein. Er wird vom Rathaus bis zum Grubplatz reichen und mehreren hundert Leuten Platz bieten. Aufgestellt wird er aus Anlass jener Veranstaltung, die am 26. August unter dem Motto «An einem Tisch – Begegnung der Kulturen» in der Altstadt über die Bühne geht. Der Tisch, an dem gemeinsam gegessen wird, ist das Symbol für ein friedliches Zusammenleben. Premiere feierte das Kulturenfest 2015 in Weinfelden. Für die zweite Auflage stellt sich Bischofszell zur Verfügung. Organisiert wird der Anlass vom Verein Integrationsförderung, dem ein Dutzend Gemeinden aus dem Bezirk Weinfelden angehören.

«Bischofszell hat einen Ausländeranteil von rund 26 Prozent, und uns ist die Integration dieser Menschen ein wichtiges Anliegen», erklärt Stadträtin Christina Forster. Eine Massnahme sei zum Beispiel die Schaffung der Integrationsanlaufstelle. Das Kulturenfest stehe für einen anderen Ansatz. Dabei gehe es darum, die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft auf unterhaltsame, ungezwungene Weise zu fördern. Stadtpräsident Thomas Weingart setzt grosse Hoffnungen in den Anlass: «Dieses Fest ermöglicht es, Kontakte zu knüpfen, die bis anhin vernachlässigt worden sind oder noch gar nicht bestanden haben.»

Leckerbissen zuhauf und viele Informationen

Das Festprogramm stellt einen Mix aus Unterhaltung und Information dar. Die Palette der Nationen, die teilnehmen und sich mit Auftritten oder kulinarischen Angeboten vorstellen, ist breit. So werden 23 Nationen aus Europa, Amerika, Afrika und Asien an ihrem Stand landestypische Speisen offerieren und Vertreter von 14 Ländern und Regionen sich auf den beiden Bühnen mit tänzerischen und musikalischen Darbietungen präsentieren. Vor der Kornhalle erhalten die Besucher Auskunft über die städtische Integrationsanlaufstelle sowie die Organisation Solinetz.

Ähnliche Veranstaltungen gab es heuer schon in Kreuzlingen und Romanshorn. Sie stiessen in der Bevölkerung jeweils auf grosses Interesse. «Es scheint ein Bedürfnis zu geben, andere Kulturen kennen zu lernen», stellt Christina Forster fest. Da das Kulturenfest als regionale Veranstaltung konzipiert ist, wird auch in der Rosenstadt mit einem Grossaufmarsch gerechnet. «Je nach Wetter erwarten wir 500 bis 1000 Besucher», sagt die Stadträtin. Bei der Suche nach einem geeigneten Durchführungsort sei man zur Überzeugung gelangt, dass die Altstadt mit ihrer malerischen Kulisse den schönsten Rahmen bieten würde.

Kulturenfest Bischofszell

Samstag, 26. August, 12 bis 23 Uhr (Essen bis 20 Uhr); Marktgasse und Grubplatz.

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