«Bis an die Grenze gegangen»

Die neue Standortplanung für Mobilfunkanlagen teilt das Stadtgebiet in grüne, rote und gelbe Zonen ein. Diese bezeichnen geeignete, nicht geeignete oder bedingt geeignete Parzellen für Antennen. Ausserdem werden noch bevorzugte Standorte definiert, wie zum Beispiel das Hochhaus Freiegg.

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Die neue Standortplanung für Mobilfunkanlagen teilt das Stadtgebiet in grüne, rote und gelbe Zonen ein. Diese bezeichnen geeignete, nicht geeignete oder bedingt geeignete Parzellen für Antennen. Ausserdem werden noch bevorzugte Standorte definiert, wie zum Beispiel das Hochhaus Freiegg. Mit einer solchen Regelung betritt die Stadt Kreuzlingen Neuland, weil sie erst aufgrund einer neuen Rechtsprechung des Bundesgerichts möglich wird. Man sei sich bewusst, dass sich einige Bürger mehr wünschten, sagte Stadtrat Michael Dörflinger. Doch sei man bis an die Grenze des rechtlich Machbaren gegangen. Nach der öffentlichen Auflage hat der Stadtrat auf Wunsch der Mobilfunkbetreiber kleinere Änderungen vorgenommen. Nicht mehr alle öffentlich-rechtlichen Zonen gelten als nicht geeignete Standorte, sondern nur noch jene, wo sich Schulhäuser befinden. (ubr)