BIRWINKEN: Diskussionsloser Abend

Am Montagabend hat die Gemeindeversammlung stattgefunden. 64 Stimmberechtigte haben daran teilgenommen.

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Die Gemeinde Birwinken heisst die zwei neuen Schweizer Bürger mit einem Regenschirm willkommen. (Bild: Rudolf Steiner)

Die Gemeinde Birwinken heisst die zwei neuen Schweizer Bürger mit einem Regenschirm willkommen. (Bild: Rudolf Steiner)

Nicht lange fackelten die 64 Stimmberechtigten am Montagabend bei den drei vom Gemeinderat vorgeschlagenen Kredit­begehren im Gesamtbetrag von 1425000 Franken. An der Gemeindeversammlung in der Kirche in Andwil stimmten sie allen ohne lange Diskussionen zu.

Allein für die Sanierung der Rosengartenstrasse in Birwinken sind 775000 Franken budgetiert. Für die der Bühlstrasse in Andwil weitere 570000 Franken. 80000 Franken bewilligten die Stimmberechtigten für den Ersatz der alten Wasserwarte im Gemeindehaus, die nun im Feuerwehrdepot/Werkhof in Mattwil untergebracht wird. Neu wird die Steuerung der Wasserversorgung Birwinken in dieje­nige von Kreuzlingen integriert. Schon aus diesem Grund sei der Ersatz der alten Anlage notwendig, sagte Gemeindepräsident Peter Stern. Einzig die neue energiesparende LED-Beleuchtung bei den Strassensanierungen gab Anlass zu Diskussionen, weil dadurch zu helles Licht befürchtet wird. Stern konnte aber die Befürchtungen mit anschaulichen Beispielen entkräften.

Ebenfalls deutlich Ja sagten die Stimmberechtigten zu den Einbürgerungsgesuchen der beiden mazedonischen Staats­angehörigen Atnan und Xhihan Musliji aus Mattwil. Der Einbürgerung des 24-jährigen gelernten Müllers Atnan Musliji stimmten 57 Stimmberechtigte zu, derjenigen der 16-jährigen Augen-Optik-Lernenden Xhihan Musliji sogar 58. Dass die Einbürgerungswilligen in Birwinken nicht im Regen stehen gelassen werden, demonstrierte Peter Stern symbolisch mit der Übergabe eines Regenschirms an die beiden neuen Schweizer Bürger.

Das Budget der Gemeinde Birwinken für das Jahr 2018 rechnet bei Ausgaben von 3807250 Franken und Einnahmen von 3802950 Franken mit einem kleinen Mehraufwand von 4300 Franken, der aus dem Eigenkapital gedeckt werden kann. Dem vorgeschlagenen Budget und dem um 5 Prozentpunkte auf 60 Prozent gesenkten Steuerfuss stimmten die Stimmberechtigten einstimmig zu.

Rudolf Steiner

weinfelden@thurgauerzeitung.ch