Bessere Orientierung dank hoher Säulen

WEINFELDEN. «Die Wega ist eigentlich immer wie sie ist, aber doch nicht ganz.» Mit diesen Worten begrüsste Wega-Präsident Heinz Schadegg an der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend die Gäste vor der TKB-Bühne auf dem Rathausplatz.

Mario Testa
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Eine der acht Säulen steht im Zentrum der Messe am Eingang zum Marktplatz an der Rathausstrasse. (Bild: Mario Testa)

Eine der acht Säulen steht im Zentrum der Messe am Eingang zum Marktplatz an der Rathausstrasse. (Bild: Mario Testa)

WEINFELDEN. «Die Wega ist eigentlich immer wie sie ist, aber doch nicht ganz.» Mit diesen Worten begrüsste Wega-Präsident Heinz Schadegg an der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend die Gäste vor der TKB-Bühne auf dem Rathausplatz. Und er fuhr fort: «Denn neu sind dieses Jahr die Informationstafeln.» Die Messeverantwortlichen haben für die 64. Wega ein neues Konzept zur Besucherführung umgesetzt.

«Die vielen kleinen Tafeln zwischen den Ständen waren in der Vergangenheit leicht zu übersehen», erklärt Messeleiter Gregor Wegmüller. «Wir hatten viele Rückmeldungen speziell von auswärtigen Gästen, die Mühe mit der Orientierung hatten.» Deshalb habe sich das Messeteam für die aktuelle Ausgabe etwas Neues einfallen lassen – lieber wenige grosse, statt viele kleine Tafeln. Aus solidem Stahl gefertigt, stehen acht Säulen an den stark frequentierten Plätzen der Wega. Vier Meter hoch sind sie und dreikantig, den schweren Fuss schmücken Blumen.

Hilfreich bis verwirrend

Die Reaktionen auf die neuen Wegweiser fallen bei den Besuchern nach zwei Messetagen unterschiedlich aus. «Die Säulen sind mir aufgefallen. Ich kenne mich in Weinfelden zwar aus, daher benötige ich sie nicht, aber gerade Leuten, die nicht aus Weinfelden sind, helfen sie sicher weiter», sagt Nadine Suter aus Weinfelden. Heike Pelikan aus Walzenhausen sagt: «Ich finde die Tafeln etwas verwirrend. Für Leute, die nicht ortskundig sind, bleibt die Orientierung schwierig. Man müsste noch mehr Strassenschilder entlang der Strassen anbringen, damit man die Karte besser lesen und interpretieren kann.»

Flanieren statt Suchen

Josef Huber aus Arbon verfolgt seine eigene Strategie bei der Orientierung an der Messe: sich Zeit lassen. «Ich bin zum ersten Mal an der Wega, aber brauche die Säulen nicht. Ich kann auch einfach so durch die Wega laufen und mir alles anschauen», sagt Huber.

Heinz Schadegg Verwaltungsratspräsident Wega-Messe AG (Bild: Mario Testa)

Heinz Schadegg Verwaltungsratspräsident Wega-Messe AG (Bild: Mario Testa)