Bessere Gehwege für Camper

AMRISWIL/UTTWIL. Im Amriswiler Campingplatz am See sind die Baumaschinen aufgefahren. Die Pächter dürfen sich unter anderem auf sanierte Nassräume freuen. Am Mittwoch war Spatenstich zur ersten Bauetappe.

Hugo Berger
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Sie geben den Startschuss zur Sanierung: Bauführer Andreas Germann, Andreas Fässler (Sekretär der Strandbadkommission), Projektleiter Urs Laib, Stadtrat Stefan Koster, Stadtammann Martin Salvisberg, Platzwart Christian Bücheli und Peter Robein (Vertreter der Pächter). (Bild: Hugo Berger)

Sie geben den Startschuss zur Sanierung: Bauführer Andreas Germann, Andreas Fässler (Sekretär der Strandbadkommission), Projektleiter Urs Laib, Stadtrat Stefan Koster, Stadtammann Martin Salvisberg, Platzwart Christian Bücheli und Peter Robein (Vertreter der Pächter). (Bild: Hugo Berger)

Im vergangenen Herbst haben die Amriswiler Stimmberechtigten einem Kredit in der Höhe von 1,2 Millionen Franken für die Sanierung des Amriswiler Campingplatzes/ Strandbades in Uttwil zugestimmt. Diese Woche nun sind die Baumaschinen aufgefahren. In einer ersten Etappe saniert die Firma Meyerhans AG den Aussenbereich. So etwa erhalten die Gehwege einen Belag aus Gittersteinen.

Warmwasser von der Sonne

In der zweiten Bauetappe, die im Herbst beginnt, befassen sich die Handwerker mit der Innenrenovation der Gebäude, wie etwa der Platzwartwohnung. Sanierungsbedürftig sind auch die Nasszellen und die offene Abwaschstelle. Neu entsteht eine behindertengerechte Dusche und ein WC. Die Wasseraufbereitung erfolgt durch Sonnenkollektoren.

Er freue sich, dass nun mit den Bauarbeiten begonnen werde, und er freue sich noch mehr, wenn diese im nächsten Frühling abgeschlossen seien, sagte Stadtrat Stefan Koster am Mittwoch beim Spatenstich. Gleichzeitig mit dem Baubeginn hat Christian Bücheli seine Stelle als Platzwart angetreten. «Ich freue mich auf die Arbeit und finde es gut, dass ich von Anfang an ins Bauprojekt miteinbezogen werde», sagte Bücheli. Er ersetzt den langjährigen Platzwart Heinz Hohl.

Pächter müssen mehr zahlen

Die Benutzer profitieren von einer besseren Infrastruktur, doch müssen sie tiefer ins Portemonnaie greifen. Der Grossteil der Pächter ist nach den Worten von Peter Robein, Pächtervertreter, mit der Sanierung einverstanden.