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BERG: Viele Wechsel in der Exekutive

Gemeindepräsident Max Soller geht im Sommer 2019 in Pension. Auch drei der sechs Gemeinderäte treten nicht mehr an zur Gesamterneuerungswahl im nächsten Jahr. Nun soll eine Wahlkommission eingesetzt werden.
Mario Testa
Max Soller vor dem Gemeindehaus Berg. (Bild: Mario Testa)

Max Soller vor dem Gemeindehaus Berg. (Bild: Mario Testa)

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

Acht Jahre lang hat die Berger Exekutive unverändert ihre Aufgaben erfüllt. Nun stehen auf die nächste Legislatur, die im Juni 2019 beginnt, einige Wechsel an. Gemeindepräsident Max Soller tritt nicht mehr an und mit ihm auch die drei Gemeinderätinnen Lisbeth Brändli (12 Jahre), Margrit Koller (8) und Daniela Reutimann (8). Erneut zur Wahl antreten werden Beat Keller (8), Markus Kressibucher (8) und Daniel Schenk (12). «Ich bin zuversichtlich, dass der Berger Gemeinderat den anstehenden grossen Wechsel gut meistert», sagt Gemeindepräsident Max Soller. «Schon 2011 waren es fünf Wechsel auf ein Mal.»

Sollers Beweggrund, nach zwei Legislaturen nicht mehr anzutreten, ist sein Alter. «Im Herbst 2019 werde ich 64 Jahre alt. Und ich habe schon bei meiner Wahl angekündigt, nur zwei Amtsperioden machen zu wollen», sagt der Gemeindepräsident. «Ich freue mich auf den nächsten Lebensabschnitt, bin aber noch voll motiviert für das anstehende letzte Amtsjahr.»

Nun sind die Ortsparteien und Dorfvereine am Zug

Auf die Suche nach geeigneten Kandidaten für Sollers Nachfolge soll sich eine Wahlkommission machen. Am Mittwochabend hat Soller die Ortspartei- und Dorfvereinspräsidenten über die anstehenden Mutationen informiert und sie dazu aufgefordert, eine Wahlkommission zu bilden. «Schon vor acht Jahren hat das unter ihrer Federführung gut funktioniert. Die Gemeinde hält sich zurück, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden. Aber natürlich unterstützt die Gemeinde die Kommission finanziell, wenn es darum geht, Inserate zu schalten.» Was bereits feststeht, ist der Wahltermin für das Gemeindepräsidium. Es ist der 10. Februar. «Wir wollen an der Gemeindeversammlung im Januar ein Wahlpodium veranstalten», sagt Soller. Er ist überzeugt, dass gute Kandidaten gefunden werden. «Wir sind eine gut situierte Gemeinde, finanziell gesund. Die Grösse erlaubt eine Vollzeitstelle für das Gemeindepräsidium.» Für die Suche nach Kandidierenden für den Gemeinderat ist keine Kommission angedacht. «Schon in der Vergangenheit haben das die Ortsparteien und Dorfvereine eigenständig und gut gelöst», sagt Max Soller.

Er selbst ist rückblickend vor allem Stolz auf seine Arbeit im Bereich der Berger Infrastruktur. So wurden in seiner Amtszeit die Unterführung Kehlhof und der Kreisel erstellt, diverse Strassen und Werkleitungen saniert, die Wasserversorgung Bodensee-Thurtal umgesetzt oder das Baugebiet Benzenwies erschlossen.

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