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BERG: Abgang nach zwei Jahren

Der Leiter der Raiffeisenbank Berg-Erlen hat gekündigt. Grund für Daniel Schwanders Abgang sind unterschiedliche Erwartungen in die Führung der Bank.
Mario Testa
Peter Greuter war bis zur Amtsübergabe 26 Jahre Bankleiter in Berg, sein Nachfolger Daniel Schwander nur deren zwei. (Bild: Mario Testa (24.11. 2014))

Peter Greuter war bis zur Amtsübergabe 26 Jahre Bankleiter in Berg, sein Nachfolger Daniel Schwander nur deren zwei. (Bild: Mario Testa (24.11. 2014))

Mario Testa

mario.testa

@thurgauerzeitung.ch

«Personelle Veränderung» steht als Überschrift auf dem Brief, der bei den Kunden der Raiffeisenbank Berg-Erlen Ende letzter Woche im Briefkasten lag. Und weiter: «Herr Daniel Schwander verlässt unsere Bank nach zwei Jahren Tätigkeit als Vorsitzender der Bankleitung.» Als Grund für die Kündigung, die Schwander eingereicht hat, gibt der Verwaltungsrat unterschiedliche Erwartungen an. «Innerhalb der Bankleitung gingen die Erwartungen auseinander, welche Aufgaben wie gemacht werden sollen», sagt Verwaltungsratspräsident Philipp Fisch.

Daniel Schwander trat am 1. April 2015 in die grossen Fussstapfen von Peter Greuter, der die Aufgabe zuvor während 26 Jahren innehatte. «Die Greuter-Dynastie abzulösen war sicher nicht einfach», sagt Philipp Fisch. Er betont, dass sich Schwander gut in seine neue Umgebung eingearbeitet habe. «Er war intensiv dran, ein Netzwerk aufzubauen.»

Menschlich hat es im Team gut funktioniert

Schwander selbst will sich auf Anfrage der «Thurgauer Zei­- tung» nicht zu seiner Kündigung äussern und verweist auf den Verwaltungsratspräsidenten. Dieser betont: «Wir trennen uns im guten Einvernehmen; und das ist keine Floskel. Menschlich hat es im Team mit Daniel Schwander sehr gut funktioniert.»

Im ersten Moment springt nun Astrid Ziegler in die Bresche (siehe Kasten). Unter Zeitdruck für die Suche einer Nachfolge von Schwander stehe die Raiffeisenbank Berg-Erlen nicht, sagt Fisch. «Wir haben mindestens sechs Monate Zeit, die Zukunft neu zu planen. Falls nötig erhalten wir jegliche Unterstützung von Raiffeisen Schweiz.»

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