Beim Zonenplanändert sich wenig

Die Revision der Ortsplanung wird im Januar öffentlich aufgelegt.

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Im Mai 2012 startete der Gemeinderat Bottighofen die Revision der Ortsplanung. Nach nun mehr als vier Jahren präsentierte am Mittwoch Gemeindepräsident Urs Siegfried den Entwurf an einer Stimmbürger-Versammlung. Verzögerungen gab es durch das neue kantonale Planungs- und Baugesetz, das im Januar 2013 in Kraft gesetzt wurde, und auch durch das neue Raumplanungsgesetz, das die Stimmberechtigten im 2013 angenommen hatten und die Überarbeitung des kantonalen Richtplans zur Folge hatte, erklärte Siegfried.

Baulücken schliessen und innere Entwicklung

Der nun vorliegende Entwurf des kommunalen Zonenplans, Bestandteil der Ortsplanung, beinhaltet keine grossen Änderungen. Neues Bauland wird nicht eingezont, Baulücken sollen geschlossen und die Innen-Entwicklung gefördert werden. Die Wohn- und Gewerbezone entlang der Hauptstrasse wurde von einer zwei- auf eine dreigeschossige Wohn- und Arbeitszone umgeteilt. Das Schlösslizelg wurde unterteilt: Die Badi ist neu in der öffentlichen Zone, die andere Hälfte in der Freihaltezone. Auch das Baureglement wurde überarbeitet: Die Grenzabstände sind im Wesentlichen gleich geblieben. Bei der Gebäudelänge hat sich nichts geändert. Dafür wird die bisherige Geschosshöhe von der Fassadenhöhe abgelöst, die Ausnützungsziffer durch die Baumassenziffer ersetzt. Vom 6. bis 25. Januar werden Zonenplan, Schutzplan und Baureglement öffentlich aufgelegt.

Ein neues Gebührenreglement

Das Gebührenreglement aus dem Jahr 1994 musste ebenfalls angepasst werden. Neu wurde auch das Bauwesen integriert und angepasst. Urs Siegfried zeigte die wesentlichen Änderungen und Anpassungen auf. Das neue Reglement gebe zudem mehr Rechtssicherheit und auch Einsprachemöglichkeit gegen eine Gebührenfestsetzung. Ab 18. November ist das neue Gebührenreglement auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet oder kann in gedruckter Version bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. «An der Gemeindeversammlung am 6. Dezember werden wir den Antrag auf Genehmigung stellen», sagte Siegfried. (het)

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