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Beide haben gewonnen

Zwei Gemeinden, zwei neue Gemeinderäte: In Sulgen und Erlen standen am Wochenende Ersatzwahlen an. In beiden Gemeinden standen sich je zwei starke Kandidaten gegenüber. Gerade in kleineren und mittleren Gemeinden ist das heute oft nicht mehr der Fall.
Rita Kohn

Zwei Gemeinden, zwei neue Gemeinderäte: In Sulgen und Erlen standen am Wochenende Ersatzwahlen an. In beiden Gemeinden standen sich je zwei starke Kandidaten gegenüber. Gerade in kleineren und mittleren Gemeinden ist das heute oft nicht mehr der Fall.

In Sulgen war es die Interpartei, die den Wahlkampf zwischen den beiden Kandidierenden begleitete. Hier standen sich eine SVP-Frau und ein SP-Mann gegenüber. Für die SP, die traditionell eine bessere Geschlechterverteilung in den Ämtern fordert, kein leichter Gang. Ob es tatsächlich am Geschlecht lag, dass Maja Brühlmann Zwahlen sich hauchdünn gegen Alex Granato durchsetzen konnte, darf aber in Zweifel gezogen werden. Die Parteizugehörigkeit dürfte eine grössere Rolle gespielt haben.

Auch in Erlen fiel das Ergebnis knapp aus – hier allerdings zugunsten des Mannes. Das dürfte daran liegen, dass im Erler Gemeinderat bereits drei Frauen sitzen – anders als in Sulgen, wo bisher nur eine Frau im Rat sass. Auch in Erlen lag die unterlegene Kandidatin keine 40 Stimmen zurück.

Gewonnen haben beide Gemeinden. Denn die Bürger hatten eine echte Wahl. Und sie erlebten einen fairen Wahlkampf. Beides ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

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